Sinn und Unsinn von Autofahren

Ich habe da ein kleines Problem. Es gibt gewisse Dinge, die ich einfach nicht verstehe. Vielleicht kann mir ja hier irgendwer helfen das zu verstehen.

Wenn es dunkel ist und am Auto das Licht eingeschaltet wird, dann kann ich folgende Verhaltensweisen immer und immer wieder beobachten:

  • sobald ein Auto mit Licht entgegenkommt wird abrupt abgebremst und an dem “gefährlichen Objekt” entlanggeschlichen
  • trotz schildkrötenartiger Geschwindigkeit ist es nicht möglich auf der eigenen Seite zu fahren (egal ob es sich um eine Kurve handelt oder nicht :o )
  • auf gerader Strecke wird trotz einem Tempolimit von 100 km/h nur 50 bis höchstens 60 km/h gefahren, aber kein Fernlicht eingeschaltet um besser sehen zu können.

Das Alles, obwohl auf der selben Strecke wenn es (relativ) hell ist (sei es neblig oder nass oder Schnee):

  • bei Tempo 70-Geschwindigkeitsbegrenzungen regelmäßig zu schnell gefahren wird
  • bei Überholverboten in den 70er-Zonen regelmäßig überholt wird
  • das Fahren auf der eigenen Seite regelmäßig als unsinnig angesehen wird
  • usw. usw. usw.

Rein statistisch müssten eine ganze Menge der Fahrer zu meinen Zeiten die Selben sein.

Also:

Was läuft denn da schief???

Auf der Strecke ist wahrlich schon genug passiert, auch wenn es die letzte Zeit ziemlich ruhig war. Mich ärgert einfach, dass die Polizei an einer einzigen Stelle ab und an (in letzter Zeit eher gar nicht) steht und Geschwindigkleiten misst. Dass ich an mindestens 4 Stellen, an denen ich die 70 fahre und Überholverbot ist, regelmäßig mindestens einmal pro Woche überholt werde. Und ich wetten könnte, dass viele von den Idioten zu den “Nachtschleichern” gehören.

Eine klassische Kopf-an-Wand-Situation!

Fazit

Wenn ich mir das Jahr 2013 so anschaue, dann hat sich ja so einiges getan… Gerade in Facebook wird jetzt andauernd eine Zusammenfassung 2013 “angeboten” und gepostet. Ausserdem zieht man ja gerne am Ende des Jahres ein Fazit des zu Ende gehenden Jahres. Was ich persönlich auch ehrlich besser finde als sich an Neujahr irgendwelche Sachen vorzunehmen, die man eh nicht durchhält!

Dann schauen wir doch mal:

HochzeitDas wichtigste Erlebnis in diesem Jahr war wohl die Hochzeit mit dem besten Mann der Welt :) . Ich kann es jetzt -3 Monate später- immer noch manchmal nicht fassen. Der glücklichste Moment des Jahres für mich!

SAMSUNG DIGITAL CAMERADas Licht am Ende des Tunnels ist mein persönliches zweites Highlight 2013. Nach anderthalb Jahren mit wirklich unschönen Momenten und einer Zeit, die nicht nur für mich schwer und belastend war, geht es mir endlich wieder gut! Vor einiger Zeit meinte ich, dass ich mich endlich wieder normal fühle (soweit das bei mir geht :wink: ). Es war eine lange Leidenszeit, aber ich bin glücklich, dass ich es gepackt habe und mir soviele Menschen beigestanden haben!

SanitäterIn diesem Jahr habe ich meinen Sanitäter gemacht (was mir auch sehr geholfen hat bei meiner seelischen Gesundung!). Eine tolle Erfahrung und die Erkenntnis, dass viele Menschen öfter einen Erste-Hilfe-Kurs o.ä. machen sollten! Es ist eigentlich so einfach zu helfen *seufz*.

Ansonsten gab es ja wieder soviel dieses Jahr…

Neuer Papst

Ich bin immer noch unsicher… mal gespannt, ob das relativ positive Gefühl bleibt und Franziskus sich wirklich die Kurie mal vornimmt und die katholische Kirche wieder menschlicher und liebenswerter macht.

Jahrhundertflut

Bei uns am Mittelrhein trotz Hochwasserschutz und “Erfahrung” schlimm, aber dieses Jahr auch u.a. in Bayern. Plätze, die ich kenne und die auf einmal richtig verwüstet sind. Wenn sowas irgendwo in der Welt passiert gibt die Regierung sofort massenhaft Geld frei. Hier wird lange diskutiert um Minibeträge… traurig.

NSA/Snowden/Blablabla

Heieiei… was soll man dazu sagen… überrascht hat mich das nicht, empört trotzdem. Und einen richtigen Schlag vor den Latz haben die Amis doch nicht bekommen. Schade!

Keine neue Kanzlerin

Tja, leider nicht so geklappt wie von mir gewünscht. Aber das ist nunmal Demokratie. Ich hoffe nur, das gibt auch was und es tut sich was. Stillstand können wir nu wirklich nicht gebrauchen!

Neue Erklärung, wo ich wohne

Früher ging es: “In der Mitte zwischen Bonn (Köln) und Mainz”. Nu geht es einfacher: “In der Nähe von Limburg”. Der Bischof mit dem langen Namen hat es geschafft Limburg in der ganzen Welt bekannt zu machen. Leider nicht positiv. Aber bei uns Protestanten ist es bestimmt auch oft nicht anders…

Traurige Nachrichten

Viele traurige Nachrichten sind dieses Jahr auch eingetrudelt. Die Erkenntnis, dass es nichts Wichtigeres gibt als Gesundheit manifestiert sich immer mehr! Ich bin endlich wieder gesund und ich denke an Alle, denen es nicht so gut geht! Ein Gebet für diese Menschen ist immer drin! Die Zeit kann sich JedeR nehmen!

SAMSUNG DIGITAL CAMERAManche Wünsche haben sich 2013 leider nicht erfüllt, aber im Rückblick kann ich sagen, dass dieses Jahr sich immer weiter gesteigert hat. Und als Bewertung kann ich nur sagen “Gut”. Es gab Rückschläge am Anfang des Jahres aber spätestens in der zweiten Hälfte ging es so steil bergauf, dass ich skeptisch war :wink: .

Für das Jahr 2014 sind einige Weichen gestellt, “Projekte” sind am Laufen, die Daumen sind gedrückt :D ! Auf jeden Fall kann es jetzt so weitergehen oder was meint ihr?

Wie sah das Jahr für/bei euch aus?

Alles Gute für 2014!

Kein Olympia

Also ich muss sagen, dass ich die Entscheidung der Bürger aus München, Garmich-Partenkirchen, Traunstein und meinem geliebten BGL absolut unterstütze! Ich finde es klasse, dass das Thema nun vom Tisch ist. Von den Schwiegereltern habe ich ja auch so einiges mitbekommen und ich denke, dass damit auch seltsame Tunnelpläne in Bayerisch Gmain endgültig vom Tisch sind.

Aber mal zu Olympia…

Die Zeiten haben sich geändert. Der Winter(sport) hat sich geändert. Wenn absolut unsinnige Entscheidungen internationaler Sportkommitees mittlerweile an der Tagesordnung sind, katastrophale Umstände ausser Acht gelassen werden und die weitere Verschandelung der Landschaft als Öko-Olympia verkauft werden… was erwarten wir da eigentlich noch???

Anstatt nur Geld zu scheffeln sollte das IOC sich mal überlegen, was sinnvoll ist. Gibt es bald Winterspiele in Saudi-Arabien? Steckt das Geld lieber in die Jugendprojekte! Sportvereine kämpfen um Zuschüsse, das interessiert die Verantwortlichen aber nicht. Lieber wird über den Schub für die Beherbergungen etc. gesprochen…

Schade, dass überall nur noch Geld zählt und Wirtschaftsinteressen über Sinn und Verstand gestellt werden.

Aber dagegen hat sich eine Menge Menschen jetzt gewehrt. Ich finds klasse!

Der Nastätter Bürgermeister und seine “gute” Tat der Woche

Mein Leserbrief an die RLZ. Bisher wurde er nicht gedruckt…

Anscheinend fühlt sich keiner verantwortlich!

Eigentlich sollte am diesen Freitag (18.10.) in Nastätten Blutspende sein. Die Termine werden vom Blutspendedienst direkt mit der Stadt gemacht und das örtliche DRK nur informiert. Informiert, wann genügend Mitarbeiter vor Ort sein sollen um den Auf- und Abbau, die Verpflegung und Hilfe für das Blutspendeteam zu stellen. Schon bei der letzten Blutspende wurde dem DRK nur auf Nachfrage mitgeteilt seitens der Stadt, dass einige Teile des Bürgerhauses nicht nutzbar seien für die Spende. In der selben Woche! Doch dieses Mal wurde es noch “lustiger”!

Da beim letzten Mal schon kein Wasser vorhanden war, wollte der Bereitschaftsleiter dieses Mal wissen, wie die Lage ist. Nach mehrmaligem Hin- und Hertelefonieren mit Bürgermeister Emil Werner, dem Bauhof und dem Blutspendedienst musste am Dienstag dann beschlossen werden, dass die Spende ausfallen muss! Kein Wasser, keine Heizung, keine Räume! Und diese Informationen gab es auch nur nach einem Treffen des Bereitschaftsleiters mit dem Bürgermeister und dem lapidar hingeworfenen Satz des Bürgermeisters “Hoffen wir mal, dass warm ist, die Heizung ist nämlich nicht an.”.

Auch die Ausweichmöglichkeit Schule fiel leider aus- wegen der Ferien (?). Der Blutspendedienst bat darum, dass sich Jemand aus den Reihen des DRK Nastätten am Freitag an das Bürgerhaus stellt und den Spendewilligen die Situation erklärt.

Welche Situation?

  • Ein Bürgermeister, der mit dem Blutspendedienst Termine macht, es aber anscheinend nicht für nötig erachtet Irgendjemanden zu informieren, wenn die Umstände eine Spende nicht zu lassen.
  • Ein Bürgermeister, der sich lieber selbst am Freitag ans Bürgerhaus in Nastätten stellen sollte und den Leuten seine Unfähigkeit erklären sollte, anstatt sich “von” zu schreiben.
  • Eine unmögliche Situation für den DRK Ortsverein Nastätten, die sich schon vorbereitet haben und schon Sachen gekauft haben für die Durchführung der Spende.
  • Ein Schlag ins Gesicht für Diejenigen, die etwas Gutes tun wollen und dringend benötigtes Blut spenden wollen.
  • Das DRK bekommt auch Geld für die Spender. Geld das dringend für die Ortsvereine und ihre Arbeit gebraucht wird. Diese Einnahmen fallen jetzt auch weg. Wenig, aber damit kann man die Leute ausbilden, das JRK auf die Beine stellen und die Ehrenamtlichen ausstatten!

Schade, dass so mit Menschen umgegangen wird, die Helfen wollen. Seien es die Spender oder die Leute vom DRK. Und so werden auch letztendlich die Ehrenamtlichen vergrault, die sich überhaupt noch für Etwas einsetzen!

*sarkasmus an* Vielen Dank, Herr Werner!!! *sarkasmus aus*