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Cinque Terre 3

Als letzter “Haltepunkt” unseres Besuchs war Monterosso noch offen. Auch wollten wir dort ins Mittelmeer! Dort gibt es den einzigen Sandstrand der 5 Dörfer. Auch wenn Gewitter angesagt war… das störte uns nicht. Auch wenn der Himmel sich schon etwas zu zog.

Monterosso war schon etwas voller, aber am Strand ging es eigentlich noch. Wir fanden ein schönes Plätzchen am kostenlosen Teil und befreiten unsere Badeklamotten, die wir schon die ganze Zeit unter unseren Sachen hatten ;-) . Und damit stürzte ich mich das erste Mal in das Mittelmeer. Was soll ich sagen… schmeckt nicht besser als die Ostsee ;-) ! Mein besseres Drittel war sehr erstaunt, dass ich reinging, da ich sonst in kein Gewässer gehe, wo ich unten nicht sehen kann wo ich rumlaufe. Dank eines “Krampf-Angst zu ertrinken- Zeug um die Beine- Erlebnisses” in meiner Jugend im Höglwörther See… Aber es war schön! Auch wenn dieses blöde Mittelmeer als erstes meinte mich zu verletzen. Ich stehe bis über die Knie im Meer und freue mich und *BUMMMMM* schmeisst das blöde Meer mir einen richtig grossen Stein gegen den Knöchel und den Fuss *grummel*. Das und der daraus resultierende Bluterguss im Fuss hat mich dann noch fast 2 Wochen beschäftigt… aber gut… es hat trotzdem einen Heidenspass gemacht! Schon als wir das zweite Mal ins Wasser sind gab es einige Tropen und es hat gedonnert. Die Leute haben wie panisch gepackt und sind ab… unfassbar… das waren ein paar Tropfen und die waren auch noch warm! Aber wir haben uns dann auch ab gemacht, als es etwas mehr wurde und hatten keine Zeit mehr uns ordentlich trocknen zu lassen *kicher*. Hat man besonders bei Watson auf seiner neuen italienischen Bermuda dann gesehen *rofl*.

Im Regen ging es dann zurück nach La Spezia. Dort stand dann ein Werbezug für den neuen Disneyfilm “Luca”, der von der Gegend inspiriert ist (und von dem ich dachte, dass Watson dadurch auf Cinque Terre kam- was aber nicht stimmt- er war dort vor Jahrzehnten mal und wollte mich dorthin bringen). Im Nachhinein entschuldigte sich unser Host sogar für das Wetter. Ich fand es toll :-) ! Dieses Donnern direkt am Mittelmeer hatte echt was (und war definitiv Nichts zu unseren Gewittern!).

Als Abschluss ging es zum Einkauf in das grosse Einkaufszentrum in La Spezia. Mit so einigen italienischen Dingen und auch etwas Krimskrams (u.a. Hamamtücher aus purer Baumwolle zu einem sagenhaften Preis!) ging es zurück zur Unterkunft.

Am letzten Tag ging es noch auf den Wochenmarkt nach La Spezia. Viele Einheimische, viele Stände über die Innenstadt verteilt. Ich meine gelesen zu haben, dass es einer der grössten in der Gegend sei- kann ich mir gut vorstellen! Fischstände, Wurst, Käse, Obst (der Geruch *himmlisch*), aber auch Anziehsachen und Krimskrams. Schade, dass die frischen Lebensmittel nichts für die Heimreise waren *seufz*.  Mit mehr Muße und dem Willen mich mit italienischen Kleidergrössen auseinanderzusetzen wären auch einige schöne Sache dabei gewesen. Aber u.a. ein wunderschönes grosses Tuch aus 100% Baumwolle (auch als Pareo zu benutzen- sogar bei mir!) war für mich noch drin ;-) .

Den Rückweg haben wir über den Gardasee genommen. Immer wieder schön und so ganz anders als bei unserem Ausflug vor 4 Jahren *oh Gott wie lang schon her* dorthin. War ja auch Saison diesmal 3 Monate früher  ;-) . Insgesamt waren es ein paar wenige schöne Tage! Und ich habe es sogar mit Sonnencreme und Schattenhuschen und Hut geschafft keinen Sonnenbrand zu bekommen. OK… zumindest für meine Verhältnisse *lach*. Das Maskentragen hat mich nicht gestört, in Italien waren es ja auch nicht nur FFP2, sondern auch Mund-Nasenschutze und auch Alltagsmasken (wie mein Touri-Mitbringsel). Die meisten Menschen haben wirklich auf Abstand geachtet (was an Bahnhöfen jedoch nicht so einfach und durchführbar war). UND: es war nicht so voll, da nicht so viele Amerikaner etc. unterwegs waren. 

Jetzt sind wir schon einen Monat wieder zuhause und im vollen Trott. Inklusive Einsatzes während des Katastrophenfalls hier im Berchtesgadener Lands wegen der Unwetter. Inklusive Stress ohne Ende auf der Arbeit mit Auswirkungen auf meine Gesundheit. Da war das Humpeln noch über eine Woche in der Arbeit nach meinem Urlaub (Danke Mittelmeer *grummel*) nix dagegen. Da schaue ich mir lieber nochmal meinen zusammengestellten Film an und träume mich dorthin. Und geniesse unsere italienischen Mitbringsel (ok, Pasta habe ich jetzt mal wieder genug :-) ). Und wenn ich Sehnsucht nach dem Mittelmeer habe, dann kann ich mir immer noch ein Glas Wasser mit Salz mischen und trinken *rofl*!

Ich bin Baujahr 76 und aus der Stadt der Raben kommend präsentiere ich euch Chaos, Kompliziertheiten und Aufgefallenes aus dem Leben eines “Raben”. Von A wie “Aussergewöhnlich” bis Z wie “Zum Verrückt werden” wird sich hier alles finden lassen. Für die Meisten sicher total konfus und chaotisch- für mich schlicht das, was mich bewegt. Auch wenn ich mittlerweile mit meinem besseren Drittel in Bayern lebe und damit meine 1. und 2. Heimat einfach mal getauscht habe, bleibe ich wohl für immer ein Braubacher Rabe.

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