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Probenärger

Manchmal ist es einfach nervig, dass ich vom Blatt singen kann und mich einfach nur langweile, wenn 1,5 Stunden lang ein absolut einfaches Lied immer und immer wieder geprobt werden muss. Eine deutsche Version von “Morning has broken”, grösstenteils sogar einstimmig… und immer und immer wieder müssen Teile geprobt werden. Und das nicht nur zum ersten Mal.

Ok, ich bin heute schon den ganzen Tag etwas nöhlig veranlagt. Man ärgert sich schon, wenn man einmal Jemanden um Aushilfe bittet und, obwohl man selbst immer dazu bereit ist, die Person irgendwie nie die Bereitschaft zeigt ebenso zu handeln. Gerade wenn man diese Aushilfe wirklich gut gebrauchen könnte und fadenscheinige Gründe das Desinteresse nur schlecht verdecken. Man findet es einfach nur schade, wenn gar nicht gesehen wird, welche Arbeit “kleine” Sachen manchmal machen. Wieviel Zeit man investieren muss, um ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. Wenn irgendwie vorausgesetzt wird, dass man ganz schnell innerhalb von kürzester Ergebnisse erzielen kann.

Und dann noch eine Probe, in der man sich einfach langweilt, man unterfordert ist und sich teilweise fragt, warum man die Zeit regelrecht verschwendet. Wenn dann auch wieder vorausgesetzt wird, dass man immer wieder Feuerlöscher und Notnagel spielt. Ich bin ja gerne bereit zu helfen und habe normalerweise auch meinen Spass am Proben, selbst wenns mal länger dauert, aber momentan ist es einfach nur nervtötend und auf lange Sicht eher kontraproduktiv, da ich die Lust verliere. Da hilft es auch nichts, wenn man für ein Logo, eine Homepage, einen Flyer gelobt wird und Anerkennung bekommt. Das ist dann nur ein Tropfen auf dem heissen Stein.

Nach Ostern (2 Auftritte an Karfreitag und Ostersonntag) werde ich von meinem schon länger angekündigten “Sparmodus” wirklich Gebrauch machen… Sonst sind meine Batterien bald leer für den Chor. Und meine Freude an der Musik verlieren will ich beim besten Willen nicht, dafür brauche ich sie viel zu sehr :) . Da muss auch mal ein Anderer Notnagel spielen. Noch dazu (wie meine Mutter so nett anmerkte eben), ich ja “momentan soviel unterwegs bin” :wink: .

Ich bin Baujahr 76 und aus der Stadt der Raben kommend präsentiere ich euch Chaos, Kompliziertheiten und Aufgefallenes aus dem Leben eines “Raben”. Von A wie “Aussergewöhnlich” bis Z wie “Zum Verrückt werden” wird sich hier alles finden lassen. Für die Meisten sicher total konfus und chaotisch- für mich schlicht das, was mich bewegt. Auch wenn ich mittlerweile mit meinem besseren Drittel in Bayern lebe und damit meine 1. und 2. Heimat einfach mal getauscht habe, bleibe ich wohl für immer ein Braubacher Rabe.

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