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Panik zur Rush Hour

Was fing der Tag schön an… lieb geweckt werden vom besseren Drittel, bisserl kuscheln und dann auf in den Tag. In den Kasper und runter in Heimat 2.0. Dort schnell Auto an die Seite gestellt, ich wollte ja nur schnell Überweisung und Karte meiner Mutter für ein Rezept abholen. Rauf gerast und schnell wieder ins Auto und Schlüssel umdrehen… und was dann passierte- NIX! Rush Hour in der Hauptstrasse in Braubach und ein kleiner weisser Polo steht halb auf dem Bordstein und rührt sich nicht mehr… wollte ich schon immer mal erleben :tired: ! Erstmal Watson schon leicht panisch angerufen, dann Vater aus dem Bett geholt, dann noch Brüderlein mit Starthilfe angefordert und siehe da- er lief! Nochmal aus und wieder an und er lief immer noch *UFF*.

Also dann schnell rein in den Kasper und nach Koblenz. Kurz vor der Innenstadt fing es an zu regnen, also wurde der Scheibenwischer aktiviert. Der lief schon irgendwie komisch langsam und ab und an stotterte der Motor auch ganz leicht, aber- nur Mut…

Pustekuchen! Mitten am Schloss machte es auf einmal “Blubb” und der Motor war wieder aus und liess sich auch nicht mehr starten. Schnell aus dem Auto raus, die Dame dahinter gebeten zu helfen, den Wagen wenigstens auf die Seite zu schieben in die Baustelle, damit der Verkehr weiterlaufen konnte. Ein netter Mann dahinter half auch noch direkt und meinte “Wenn ich mir den Warnblinker so anschaue, is das die Lichtmaschine!”. PANIK :tired: ! Vor allem- mitten in der Baustelle, gerade mal aus der Fahrbahn rausgeschoben, Berufsverkehr deluxe!

Was macht frau dann? JA, sie ruft wieder total panisch mittlerweile (also der mindestens 5te Anruf dann) bei ihrem Schatz an. Dann den ARCD angerufen und auf den Abschlepper gewartet. Mittlerweile bei Eltern angerufen zwecks Rückfahrt zur Arbeit, Verwaltung angerufen wegen Späterkommen, vom besseren Drittel angerufen werden zum Beruhigen und Trösten… Nach ner halben Stunde erschien dann der Abschlepper und der Mann liess sich meine morgendliche Leidensgeschichte erzählen und meinte dann “Ich geb erstmal Starthilfe und mess dann mal die Lichtmaschine durch.”. Gesagt, getan. “Bisschen wenig.” Ok… und weiter? Ein “Ahhh da is das Problem!” erklang und ich dachte nur “Ohohoh”. Doch dann kam eine freudige Botschaft- der Keilriemen war nicht mehr da. Irgendwann muss der sich verabschiedet haben und dank des Morgens weiss ich: Batterie lädt sich auf durch Lichtmaschine, Lichtmaschine braucht Keilriemen, kein Keilriemen- kein Strom! Also wieder den Autobesitzer kontaktiert und der hat dann mit dem Mann ausgemacht, dass der Kasper erstmal zu ihnen geschleppt wird um den Keilriemen machen zu lassen und dann organisiert Watson das irgendwie, dass er ihn dann abholt…

Und nachdem ich dann noch schnell die Rezepte geholt hatte, hatte mein Vater mich auch schon eingesammelt und zur Arbeit gebracht. Bedenkt man, dass ich von halb 8 bis halb 11 unterwegs war… nenene… Mittlerweile bin ich nicht mehr so am Zittern, mein Rücken  ärgert mich mal wieder ungemein gerade (Ibu is schon drin) und ich hoffe einfach, dass es wirklich nur der Keilriemen war!

BTW: Silke und Autos, falls sich Jemand wundert, warum ich leicht panisch bei sich nicht mehr bewegenden, bzw. komisch verhaltenden Autos reagiere…

Ich bin Baujahr 76 und aus der Stadt der Raben kommend präsentiere ich euch Chaos, Kompliziertheiten und Aufgefallenes aus dem Leben eines “Raben”. Von A wie “Aussergewöhnlich” bis Z wie “Zum Verrückt werden” wird sich hier alles finden lassen. Für die Meisten sicher total konfus und chaotisch- für mich schlicht das, was mich bewegt. Auch wenn ich mittlerweile mit meinem besseren Drittel in Bayern lebe und damit meine 1. und 2. Heimat einfach mal getauscht habe, bleibe ich wohl für immer ein Braubacher Rabe.

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