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Nachdenkliches

In den letzten Tagen bin ich wieder sehr viel am Nachdenken. Über Personen, Situationen, Befindlichkeiten und mich selbst.

Nicht nur, dass ich teilweise enttäuscht, verwirrt, erfreut, glücklich und naiv zur selben Zeit bin, nein, mein Körper scheint auch mal wieder verwirrt zu sein. Denn am Wetter alleine kann es nicht liegen, dass meine Haut wieder verrückt spielt und ich wieder winzige rote Flecken im Gesicht und am Dekolleté habe (das aber flächendeckend) und ich mich schuppe wie eine Schlange in der Häutung. Es juckt auch hie und da gerne mal und ich kann mich einschmieren soviel ich will… ich habe nicht das Gefühl, dass es besser wird.

Angefangen hat das ja schon vor einigen Tagen. Momentan schliesse ich neue Wäsche (hatte vorher schon angefangen) und Mango (frisch auch schon in London gegessen) aus. Ansonsten wüsste ich nichts mehr. Keine neuen Klamotten, keine neuen Lebensmittel. Und die Lotion, die ich mal wieder benutzt habe, hatte ich schon vor Monaten mal und die habe ich ja nur mal wieder benutzt, weil ich anfing zu “krümeln”.

Aber da ich ja gerne mit meinem Körper auf Befindlichkeiten reagiere und das Wetter ja auch einen Teil dazu beiträgt, mache ich mir nicht ganz soviele Gedanken darüber. Wäre ja auch zu schön, wenn ich das auch noch analysieren wollte zu dem ganzen Anderen dazu :wink: .

Was mich wieder zum Nachdenken führt (so sind wir Frauen halt :) grossen Umweg, aber immer wieder zum Thema finden :grin: ).

Eine Sache habe ich für mich gelöst. Die muss ich jetzt nur noch zum Abschluss bringen und dann habe ich einen Riesenbatzen an Ärger und Stress für mich gelöst. Und ausnahmsweise denke ich da einfach mal “Nach mir die Sintflut!”. Da werde ich mich auch nicht mehr aufregen. Denn meine Nerven sind mir wichtiger als das Generve Anderer. Und dann ist es mir auch egal, was über mich verbreitet wird. Im Zweifelsfall werde ich dann nicht mehr so nett und duldsam sein!

Eine andere Sache entwickelt sich in eine Richtung, von der ich noch gar nicht genau weiss, wo sie nun eigentlich hinläuft. Ich sehe Wege, aber keine Wegweiser und die Wege sind nach ein paar Metern nicht mehr einsehbar. Und ich weiss gar nicht, wie ich darauf reagieren soll. Aber im Gegensatz zu meinem sonstigen Verhalten bin ich da seltsamerweise ziemlich entspannt :) .

Dann ist mein bisheriges PC-Lieblingshobby irgendwie nicht mehr so gefragt. Es hat sich viel verändert. Menschen sind gegangen, Neue hinzugekommen. Die Neue bin ich schon lange nicht mehr. Viele mit denen man Zeit verbracht hat, miteinander gespielt hat, die sind kaum noch da, Ansprüche haben sich gewandelt und die Lust ist verloren gegangen. Dafür habe ich mit Watson was Neues angefangen. Ich könnte ja behaupten, ich wurde überredet, aber irgendwie trifft es das nicht ganz :wink: . Ich bin jedenfalls gespannt und es macht einen tierischen Spass! Ich muss einfach sehen, wie es weitergeht. Denn ne Reihe Leute würde ich echt vermissen.

Der Chor- Er entwickelt sich, neue tolle Stücke (wie z.b. Lullaby von Billy Joel) werden angetestet und einstudiert. Eine Disharmonie liegt hinten in meinem Herzen und sollte ich wieder dumm angemacht werden, dann schnurrt die Katze nicht mehr, sondern faucht ganz gewaltig :-| . Lachen muss ich, wenn ich daran denke, dass die 2te Mitgliederversammlung wieder wegen des Wetters abgesagt werden musste. Wenn der Winter bis April bleiben soll, dann sollten wir die dann machen  :grin: , so fällt dann keine Probe mehr aus bis dahin.

Das Wetter… wer denkt momentan nicht über das Wetter nach? Hier im Rheintal ist der meiste Schnee schon wieder weg. Aber ich weiss, dass es z.B. im Taunus auf der Höhe ganz anders aussieht. Gestern abend hat eine Freundin noch erzählt, dass sie kurz vor ihrer Haustür auf Eis mit dem Wagen ins Rutschen gekommen ist und das Auto des Nachbarn sie gebremst hat (so kann man einen leichten Unfall doch auch umschreiben, oder :wink: ). An der Trierer Uni wird nicht mehr gestreut, weil kein Salz mehr da ist, viele andere Städte haben das selbe Problem. Ich mache mir Gedanken um Menschen, die mir wichtig sind und die in diesem Tohuwabohu durch die Gegend fahren müssen :-| . Die Schnieferei und Husterei ist ganz ok, bisher hatte es mich nur ganz kurz zwischendrin etwas stärker erwischt. Das kann ruhig so bleiben!

Insgesamt ist das Nachdenken eigentlich ziemlich ruhig, munter und entspannt (bin ja ganz über mich selbst erstaunt :p ). Packen wir es also an :wink:

Ich bin Baujahr 76 und aus der Stadt der Raben kommend präsentiere ich euch Chaos, Kompliziertheiten und Aufgefallenes aus dem Leben eines “Raben”. Von A wie “Aussergewöhnlich” bis Z wie “Zum Verrückt werden” wird sich hier alles finden lassen. Für die Meisten sicher total konfus und chaotisch- für mich schlicht das, was mich bewegt. Auch wenn ich mittlerweile mit meinem besseren Drittel in Bayern lebe und damit meine 1. und 2. Heimat einfach mal getauscht habe, bleibe ich wohl für immer ein Braubacher Rabe.

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