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In den letzten Zuckungen

So sind die letzten Vorarbeiten vor Weihnachten im Gange. Trüffelpralinen und Nudeln sind fertig (Gott sei Dank!) und harren ihrer Verpackung. Das werde ich jedoch erst am Heiligen Abend machen, bis dahin dürfen sie noch weiter trocknen :) . Nun hat die Erzeugerin (wie immer vor Feiertagen) der helle Wahnsinn gepackt. Plätzchen mussten ja auch noch gebacken werden und natürlich nicht leckere Schnelle, nein die, die mit so richtig schön Arbeit verbunden sind *gg*. Aber das ist auch überstanden und das Chaos nimmt seinen Lauf (“Oh du fröhliche besinnliche Weihnachtszeit”…). Das Haus putzen, sogar die Räume, in denen unsere Blumen überwintern *kopfschüttel* und der  “Garten”-Klo, auf den eh niemand geht, weil dort die Gefahr besteht festzufrieren :P . Aber sie soll ihren Willen haben… vor Weihnachten habe ich keine Lust eine aufgelöste Mutter zu haben *gg*, der übliche Familienstreit kommt früh genug. 4 Tage… volle 4 Tage Familie :o . Wer hat noch Angst davor? Und laufen schon Wetten, wann die ersten Kräche beginnen :D ? Gott sei Dank kann ich mich am 1. Feiertag ja etwas aus dem Staub machen, da ich mal wieder bei meinem Dirigenten aushelfe. Also morgens hier Kirche, mittags “en famille” und dann nachmittags oder abends an die Lahn und dort singen. Somit ist dann schonmal ein Tag gut ausgefüllt und genug Freiraum für mich *gg*.

Die Vorfreude auf ein neues Jahr ist auch schon da. Dieses Jahr hatte seine Höhen und ne Masse an Tiefen und Erfahrungen. Aber wie das an Weihnachten so ist: da kommt ein Licht und will uns alle mit seiner Hoffnung und Freude erfüllen! Und ich bin zuversichtlich, dass sich ja vielleicht der ein oder andere Traum erfüllt. Ich bin gespannt, was es mit Singchron so gibt, wie sich meine berufliche Zukunft entwickelt, wie meine persönliche Entwicklung Schritte nach vorne macht, wie sich mein Umfeld entwickelt, was ich lernen kann und darf.

Während ich anfange die Geschenke zu verpacken und bei Jedem, das ich in den Händen halte, an den Menschen denke, für den das Geschenk bestimmt ist, denke ich an die Begegnungen in diesem Jahr. Wieviel sie glauben von mir zu wissen vielleicht, was ich offenbart habe, was ich vielleicht gerne mit diesen Personen besprochen oder erlebt hätte. Warum ich dieses Geschenk ausgewählt habe. Auch warum ich mir die Mühe mit den Trüffeln oder/und Nudeln gemacht habe um eine Freude zu bereiten und die Sorge, nicht den Geschmack getroffen zu haben.

Ich freue mich schon auf den Gottesdienst am Heiligen Abend. Das Lichtermeer in der Dunkelheit, die Weihnachtsgeschichte, die Liebe. Nach dem Abschied am Ewigkeitssonntag ist die Freude wieder da, die Neugier und die Aussicht auf die Besinnlichkeit des Gottesdienstes bringt mir schon jetzt ein warmes Gefühl. Die Weihnachtslieder, neue und altbekannte, Plätzchen und Leckereien, raschelndes Geschenkpapier, das Gefühl von Frieden, Ruhe und Geborgenheit.

Ich liebe Weihnachten. Was ich nicht leiden kann ist die Hektik, die an den Tag gelegt wird und dass vergessen wird, was wir da eigentlich feiern. Da ist ein Kind geboren worden, das später für uns stirbt. Damit wir leben können. Das unsere Fehler und Probleme auf sich genommen hat. Aber das ist noch weit weg. Jetzt freuen wir uns über das Kind. Und wie jedes Jahr frage ich mich, was ich ihm schenken kann. Jesus, das kleine Kind, das mitten im unmöglichsten Zusammenhang auf die Welt kommen wollte, dieses Kind hat Geburtstag. Also sollte doch eigentlich dieses Kind das Geschenk bekommen. Nicht wir. Doch was kann man dieser nicht direkt fassbaren Person schenken? Einer für mich mehr als realen Person, die doch so weit entfernt ist. Unsere Liebe, Dankbarkeit, ein Versprechen?

Was schenkst du ihm?

Ich bin Baujahr 76 und aus der Stadt der Raben kommend präsentiere ich euch Chaos, Kompliziertheiten und Aufgefallenes aus dem Leben eines “Raben”. Von A wie “Aussergewöhnlich” bis Z wie “Zum Verrückt werden” wird sich hier alles finden lassen. Für die Meisten sicher total konfus und chaotisch- für mich schlicht das, was mich bewegt. Auch wenn ich mittlerweile mit meinem besseren Drittel in Bayern lebe und damit meine 1. und 2. Heimat einfach mal getauscht habe, bleibe ich wohl für immer ein Braubacher Rabe.

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