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Ca. 15 Stunden Arbeit

Ca. 15 Stunden Arbeit und nu isses fertig :) . “Notfallpsychologie- “Erste Hilfe für die verletzte Seele”, Psychologische Erste Hilfe (PEH) und Psychologische Erste Hilfe bei Kindern (PEHK)”. 33 Seiten PPP als Zusammenfassung und 14 Folien :) .

Durch eine Situation beim Rosenmontagszug hier kam ich darauf. Wir waren gerade mit allen Zugbegleitern vom DRK auf der Suche nach unseren Autos zum Zurückfahren zum Gruppenraum, als uns die Polizei festgehalten hat. Ein kleiner Mann im Kostüm stand heulend zwischen den 3 Polizisten und hatte seine Mama verloren. Der arme Kerl war so fertig, dass er den Polizisten nicht mal seinen Namen sagen konnte und die Tränen liefen nur so. Da hat es mich ja wieder gepackt. Alle standen um ihn rum und Keiner wusste so genau, was er machen soll. Also habe ich mich erstmal neben ihn gekniet, damit er nicht immer so raufgucken muss und ihn dann gefragt, ob wir ihm nicht mal sein Gesicht sauber machen sollen und die Tränen abwischen. Nach kurzem Zögern liess der Kleine das auch mit sich machen und wurde etwas ruhiger. Mittlerweile waren Einsatzleitung etc. informiert. Doch dann wich er zurück und die Tränen schossen nur wieder so. Als ich um mich schaute, da sah ich das “Unheil”… Da standen meine Rotkreuzkameraden schön im Kreis um uns rum und auf der anderen Seite die Polizisten. Ganz viele Fremde, die den kleinen Mann einkreisten. Auf meine Frage, ob sie ihm Angst machen, kam ein wildes Kopfnicken und der eine Polizist meinte dann “Wir sind doch alle ganz lieb.”. So ganz hat er das wohl nicht geglaubt, aber er wurde wieder etwas ruhiger. Gott sei Dank kamen dann Bekannte und die Mutter war auch auf dem Weg. Für uns ging es damit weiter zur Heimfahrt, aber mir ging Eines nicht aus dem Sinn… Wir alle hätten wohl gewusst, wie wir in dem Moment handeln müssen, wenn der Kleine verletzt gewesen wäre, aber so? Den Umgang mit Kindern in solchen Notsituationen ist nahezu Keiner von uns gewöhnt.

Als wir uns dann nach leckerem Essen und geselligem Ausklang auf den Heimweg machten, da sprach ich noch mit einem Kollegen. Und da kam mir die Idee genau zu dem Thema mal einen Gruppenabend zu machen. Sofort mit unserem Bereitschaftsleiter gemailt und der war der Idee ebenfalls nicht abgeneigt.

Da Watson den gestrigen Nachmittag und Abend unterwegs war, hatte ich Zeit und den Elan mich direkt mal dran zu begeben. Bis nach 24 Uhr konnte ich mich nicht losreissen und den heutigen Tag habe ich ebenfalls damit verbracht. Und mein Konzept steht. Per Powerpoint Präsentation habe ich mir eine Zusammenfassung erstellt und auch schon Folien dafür fertig. Die Präsentation druckt gerade munter vor sich hin und Watson hat sogar noch Folien aus seinem Fundus bereitgestellt für mich. Aber erst werde ich das Gedruckte noch mal durchschauen und dann die Präsentation zu unserem BL schicken, damit der nochmal drüber schauen kann. Und dann kann man mal schauen, wann man das macht.

Ich hatte jedenfalls wirklich Spass und war teilweise erstaunt, was es so gibt. Es ist schon was, wenn man endlich mal wieder in seinem Gebiet recherchieren kann und dort tätig werden kann. Und was da teilweise in meinem Hirn wieder an die Oberfläche kam… Ich hoffe, dass ich die Vorschusslorbeeren damit auch erfüllen kann :wink: .


Ich bin Baujahr 76 und aus der Stadt der Raben kommend präsentiere ich euch Chaos, Kompliziertheiten und Aufgefallenes aus dem Leben eines “Raben”. Von A wie “Aussergewöhnlich” bis Z wie “Zum Verrückt werden” wird sich hier alles finden lassen. Für die Meisten sicher total konfus und chaotisch- für mich schlicht das, was mich bewegt. Auch wenn ich mittlerweile mit meinem besseren Drittel in Bayern lebe und damit meine 1. und 2. Heimat einfach mal getauscht habe, bleibe ich wohl für immer ein Braubacher Rabe.

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