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Bratapfelmarmelade

Auch wenn eigentlich noch gar keine Zeit dafür ist (und mir ist egal, dass es in den Supermärkten schon “Herbstgebäck” gibt!), habe ich Äpfel gekauft und dieses Jahr wieder Bratapfelmarmelade mit Marzipan gemacht :-) . Ein paar Gläser Heidelbeergelee sind schon vor einiger Zeit entstanden, aber da gibt es keine Bilder ;-) . Ich habe die Marmelade schon letztes Jahr gemacht und damals wirklich vor Weihnachten. Lange hielt der Vorrat nicht… es war ja nur eine Resteverwertung für die Äpfel und mit Marzipan kann man bei mir immer punkten. Dieses Mal habe ich direkt die anderthalbfache Menge des Rezepts gemacht und nicht nur die Hälfte.

1 kg geschälte gewürfelte Äpfel

200 g Marzipanrohmasse

abgeriebene Schale und Saft von 2 Zitronen (bei mir: Saft und Zitronenpaste)

2 TL Lebkuchengewürz

500 g Gelierzucker 2:1

optional 150 g Rosinen

 

Die Äpfel (bei mir waren es fertig 1,5 kg) vorbereiten und immer mit etwas Zitronensaft beträufeln damit sie nicht braun werden. Die gewürfelten Apfelstücke kurz leicht anbraten. Danach kommt der Marzipan dazu, am Besten klein geschnitten oder gewürfelt. Das sieht in dem Moment wirklich nicht sooo lecker aus ;-) . Rest dazu (Gewürz, Gelierzucker und optional Rosinen) und aufkochen. Dann wie gewohnt abfüllen mit dem Teigportionierer. Bei mir hat es für 11 kleine Gläser gereicht. Das bisserl Rest wanderte dann abends aufs Brot :-)

Heute habe ich die Marmelade mehr püriert und auf die Rosinen verzichtet, denn die waren zum Verstreichen etwas doof. Die Hoffnung auch dieses Jahr an Quitten zu kommen habe ich fast schon aufgegeben :-? . Und da ich meine Erzeugnisse gerne verschenke, bin ich immer froh, wenn mir nettes Obst in die Hände fällt. Bisher wurde sich jedenfalls immer drüber gefreut :-) .

Ich dachte schon, dass ich mir neue 230ml Gläser bestellen muss, da mein Vorrat mittlerweile ziemlich leer ist oder eher nahezu nicht existent. Ich habe noch einiges an 350ml Gläsern, aber die sind mir da eigentlich zu gross. Lieber verschenke ich 2 Sorten. Dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren von den Augen :-D . Meine Eltern habe ich bei einem der letzten Besuche von einigen Gläsern befreit. Sie hatten meine Gläser gesammelt und sogar noch kleine extra für mich dazu aufgehoben. Also war das dann kein Problem!

Das Lebkuchengewürz schmeckt man kaum raus, es rundet den Geschmack einfach ab. Und dieses Zusammenspiel aus Äpfeln und Marzipan… *leeeeeeeecker*. Manchmal lohnt es sich wirklich mal was Neues auszuprobieren!

Ich bin Baujahr 76 und aus der Stadt der Raben kommend präsentiere ich euch Chaos, Kompliziertheiten und Aufgefallenes aus dem Leben eines “Raben”. Von A wie “Aussergewöhnlich” bis Z wie “Zum Verrückt werden” wird sich hier alles finden lassen. Für die Meisten sicher total konfus und chaotisch- für mich schlicht das, was mich bewegt. Auch wenn ich mittlerweile mit meinem besseren Drittel in Bayern lebe und damit meine 1. und 2. Heimat einfach mal getauscht habe, bleibe ich wohl für immer ein Braubacher Rabe.

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