Venedig sehen und sterben?- Teil 1

Für 4 Tage sind wir im Mai Richtung Italien gefahren und das bessere Drittel wollte mir Venedig zeigen. Ich wusste ja im Vorfeld nicht, was an dieser Stadt dran sein soll… ok… ich weiss es immer noch nicht. Aber alles schön Eins nach dem Anderen  :D .

Auf dem Weg nach Venedig wollte ich noch eine schöne Stadt besuchen. Ich habe viel recherchiert und bin an Udine hängen geblieben. Die Bilder im Internet machten mich neugierig. Und es gibt einige Museen dort im Schloss.

Zum Thema Eintritt in öffentliche Museen/Ausstellungen/Ausgrabungen für Schwerbehinderte in Italien:

Was uns am Gardasee noch überrascht hat, habe ich im Vorfeld genauer überprüft. Es ist schwierig etwas wirklich Genaues im Internet zu finden oder es ist so schlecht formuliert, dass man unsicher wird. Ich habe nachgefragt und in den Tiefen des Internets dann endlich etwas gefunden! 

Für Schwerbehinderte und 1 Begleitperson ist der Eintritt FREI! „Um einen freien Eintritt zu erhalten, muss die entsprechende Person ein Dokument vorlegen, dass von einer Behörde ausgestellt wurde und den Zustand der Person aufweist.“ (Venezia Unica). 

Ich hatte mir so schön einen Satz eingeprägt und brauchte ihn kein einziges Mal. Schwerbehindertenausweis gezeigt und -zack- hatten wir 2 Tickets in der Hand. Ich kam nicht mal dazu was zu sagen. Das gilt aber nur für öffentliche Sachen!

Also das nenne ich mal behindertenfreundlich!!!

Aber zurück zum Thema  :wink:

In Udine ging es zuerst einmal ins Schloss und seine Museen. Das Museum des Risorgimento, in dem es um die italienische Unabhängigkeit geht, um Garibaldi und die Kämpfe mit Österreich-Ungarn.

Das Archäologiemuseum hat mich besonders überrascht. Überall gab es Hilfen für Behinderte. Dinge zum Abtasten, es wurde mit Gerüchen gearbeitet und Audiounterstützung

 

Die Galerie für antike Kunst und der Ratssaal waren einfach überwältigend.

Die Dame unten war nicht so angestrahlt, das Bild war so gemalt, dass es einen direkt „ansprang“. Ein bisserl gruselig schon… 

Diese 2 Bilder waren einfach klasse. Ich war zuerst nur fasziniert von dem unfertigen Bild mit vielen Skizzen an den unbemalten Rändern. Erst mein besseres Drittel wies mich dann mal darauf hin, dass das fertige Bild links daneben hing… *peinlich* ich war so gefesselt, dass ich das einfach nicht gesehen habe.

Das Museum für Fotografie war leider nicht geöffnet und so ging es wieder den Berg runter in die Innenstadt.

Der älteste Platz der Stadt- die Piazza della Liberta- mit dem wunderschönen Rathaus sind wirklich sehenswert. Klein, aber fein! Wenn die Sonne nicht so gebrannt hätte, dann wären wir vielleicht sogar noch länger geblieben. So machten wir uns auf Landstrassen durch die schöne Gegend weiter Richtung Venedig.

Am späten Nachmittag kamen wir in Punta Sabbioni an, das wir zu unserem „Stützpunkt“ erkoren hatten. Die Landzunge schliesst sozusagen die Lagune von Venedig im Osten zur Adria ab und es gibt eine direkte Vaporetto-Verbindung zum Markusplatz (Vaporetto- Mehrzahl Vaporetti- sind übrigens der ÖPNV Venedigs, die Wasserbusse). Im Sommer ist hier bestimmt auch die Hölle los, aber nu war es wunderbar ruhig, leer und der Strand noch nicht ganz fertig aufgeräumt. Innerhalb von 35 Minuten ist man durch die Lagune geschippert und mitten im Rummel, doch dazu in einem späteren Artikel mehr. Mit einem Blick Richtung Venedig im Sonnenuntergang endete der 1. Tag gemütlich.

4 Gedanken zu “Venedig sehen und sterben?- Teil 1

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