Nix los… oder doch?

Irgendwie ist nach dem Riesenkonzert für mich erstmal richtig ausspannen und entspannen angesagt gewesen. Noch die Ferien durcharbeiten und allmählich geht alles wieder seinen „normalen“ Gang :wink: . Aber kaum gehts mir wieder besser, der Rücken zwickt fast gar nimmer, der Zucker pendelt sich so langsam ein, da gehts doch wieder los :-| .

Ich verabschiede mein besseres Drittel morgens um halb 7 zur Arbeit, bevor ich mich später auf meinen Weg zur Arbeit machen will, da ist es kurz nach 7 und das Telefon klingelt. ‚Kann ja eigentlich nur Watson sein um die Uhrzeit‘, denk ich noch und gehe ran. ‚Na, was hast du vergessen?‘, scherze ich und bereite mich darauf vor irgendwas zu suchen und noch auf der Arbeit vorbeizubringen. Aber nein… wenn es denn so einfach wäre :-| . Er sei im Krankenhaus tönt an mein Ohr. Ok, an und für sich kein Grund zur Besorgnis. Da is er ja andauernd (er ist im Rettungsdienst :wink: ). Aber das Weitere… darauf hätte ich und bestimmt auch er locker drauf verzichten können. Umgeknickt und Schmerzen im immer dicker werdenden Fuss. Nach ca. einer Stunde konnte ich ihn dann von der Wache abholen und nu humpelt er an Krücken mit Verdacht auf Bänderanriss durch die Gegend. Hoffen wir mal, dass es doch „nur“ ne Bänderdehnung und der Heiopei ist!

Dann auf die Arbeit und danach hatte ich mir vorgenommen nach Koblenz zu fahren, auch da meine Mutter noch was brauchte und ich Sachen für unseren Adventskranz brauchte. Tolle Idee :worried: . Ein Durcheinander par excellence! Und auf der Heimfahrt dasselbe noch einmal. Aber letztendlich hatte ich noch ne Viertelstunde zum Ausräumen um mich dann zur Probe abzumachen.Von meiner Stimmung während der Heimfahrt… breiten wir den Mantel des Schweigens darüber. Koblenz… ich sag nur Koblenz *argh*.

Und heute? Heute habe ich während der Gulasch vor sich hinblubberte gemütlich den Adventskranz gebastelt :) . Und ich finde ihn richtig schön und klassisch in rot, einige wenige goldene Kügelchen und viele grüne Kügelchen. Also so allmählich fange ich an mich auf Weihnachten zu freuen :) . Die Weihnachtsstimmung kann kommen. Ist schliesslich auch schon Mitte November. Da darf das so sein :wink: .

Wie sieht es aus? Interesse an einem Adventskalender mit besinnlichen Texten, lustigen Comics und dem ein oder anderen schönen Weihnachtslied?

Panik zur Rush Hour

Was fing der Tag schön an… lieb geweckt werden vom besseren Drittel, bisserl kuscheln und dann auf in den Tag. In den Kasper und runter in Heimat 2.0. Dort schnell Auto an die Seite gestellt, ich wollte ja nur schnell Überweisung und Karte meiner Mutter für ein Rezept abholen. Rauf gerast und schnell wieder ins Auto und Schlüssel umdrehen… und was dann passierte- NIX! Rush Hour in der Hauptstrasse in Braubach und ein kleiner weisser Polo steht halb auf dem Bordstein und rührt sich nicht mehr… wollte ich schon immer mal erleben :tired: ! Erstmal Watson schon leicht panisch angerufen, dann Vater aus dem Bett geholt, dann noch Brüderlein mit Starthilfe angefordert und siehe da- er lief! Nochmal aus und wieder an und er lief immer noch *UFF*.

Also dann schnell rein in den Kasper und nach Koblenz. Kurz vor der Innenstadt fing es an zu regnen, also wurde der Scheibenwischer aktiviert. Der lief schon irgendwie komisch langsam und ab und an stotterte der Motor auch ganz leicht, aber- nur Mut…

Pustekuchen! Mitten am Schloss machte es auf einmal „Blubb“ und der Motor war wieder aus und liess sich auch nicht mehr starten. Schnell aus dem Auto raus, die Dame dahinter gebeten zu helfen, den Wagen wenigstens auf die Seite zu schieben in die Baustelle, damit der Verkehr weiterlaufen konnte. Ein netter Mann dahinter half auch noch direkt und meinte „Wenn ich mir den Warnblinker so anschaue, is das die Lichtmaschine!“. PANIK :tired: ! Vor allem- mitten in der Baustelle, gerade mal aus der Fahrbahn rausgeschoben, Berufsverkehr deluxe!

Was macht frau dann? JA, sie ruft wieder total panisch mittlerweile (also der mindestens 5te Anruf dann) bei ihrem Schatz an. Dann den ARCD angerufen und auf den Abschlepper gewartet. Mittlerweile bei Eltern angerufen zwecks Rückfahrt zur Arbeit, Verwaltung angerufen wegen Späterkommen, vom besseren Drittel angerufen werden zum Beruhigen und Trösten… Nach ner halben Stunde erschien dann der Abschlepper und der Mann liess sich meine morgendliche Leidensgeschichte erzählen und meinte dann „Ich geb erstmal Starthilfe und mess dann mal die Lichtmaschine durch.“. Gesagt, getan. „Bisschen wenig.“ Ok… und weiter? Ein „Ahhh da is das Problem!“ erklang und ich dachte nur „Ohohoh“. Doch dann kam eine freudige Botschaft- der Keilriemen war nicht mehr da. Irgendwann muss der sich verabschiedet haben und dank des Morgens weiss ich: Batterie lädt sich auf durch Lichtmaschine, Lichtmaschine braucht Keilriemen, kein Keilriemen- kein Strom! Also wieder den Autobesitzer kontaktiert und der hat dann mit dem Mann ausgemacht, dass der Kasper erstmal zu ihnen geschleppt wird um den Keilriemen machen zu lassen und dann organisiert Watson das irgendwie, dass er ihn dann abholt…

Und nachdem ich dann noch schnell die Rezepte geholt hatte, hatte mein Vater mich auch schon eingesammelt und zur Arbeit gebracht. Bedenkt man, dass ich von halb 8 bis halb 11 unterwegs war… nenene… Mittlerweile bin ich nicht mehr so am Zittern, mein Rücken  ärgert mich mal wieder ungemein gerade (Ibu is schon drin) und ich hoffe einfach, dass es wirklich nur der Keilriemen war!

BTW: Silke und Autos, falls sich Jemand wundert, warum ich leicht panisch bei sich nicht mehr bewegenden, bzw. komisch verhaltenden Autos reagiere…

Man nehme

… einen Korb voll Quitten von der Hausbesitzeroma (Watson hatte sich dran erinnert, dass ich Quittengelee so mag :) ) und stöbere im Internet, wie man am Besten Gelee daraus fabriziert.

Die Quitten wurden erstmal ordentlich ausgekocht um schönen Quittensaft zu bekommen. Was für ne Arbeit und vor allem langwierig, da ich 4mal den Topf aufstellen musste… den grössten bei uns, der nicht unbedingt auf  Topfgrössen der Familie L. geeicht ist :wink: . Da wäre es wohl etwas einfacher gewesen mit den Riesentöpfen und dann nur einmal Arbeit. So wurde halt nach und nach gearbeitet. Auch nicht so schlimm, da ich den Topf so auch noch ohne grössere Schmerzen heben und dann ins Sieb kippen konnte. Das wäre bei nem grösseren Topf wohl nicht gegangen. Soweit is der Rücken noch nicht :wink: . Doch mit dem Erkalten des Saftes und dem Umfüllen in Flaschen für den Kühlschrank war erstmal Ende. Sowohl zeit-, als auch kräftemässig. Die Wohnung roch jedenfalls wunderbar!

Zwei Tage später ging es dann weiter. Den Saft mit Gelierzucker und Vanilleschoten schön aufgekocht und dann schön abgefüllt. Das erste Glas wollte direkt mal nicht so… Es machte „Knack“ und es wurde heiss und klebrig an meiner Hand- geborsten. Tut mir leid, Old Watson, das Glas wanderte nicht in die Wiederverwertung (vorher war schliesslich absolut leckeres weisses Johannisbeergelee drin), sondern in den Müll und es ging zügig weiter mit dem Befüllen. Schlussendlich habe ich 6 Gläser leckeres Quittengelee (selbstgetestet und so befunden :p )!

Da wir momentan ziemlich gut mit Gelee und Marmelade ausgestattet sind, werden bis auf 2 Gläser wohl Andere von meinem ersten Geleeversuch profitieren.

Interesse?

Mein Freund der Baum

… ist nicht tot!

Gestern war ich das erste Mal auf dem Oktobermarkt und am Stand des DRK. Und was sahen meine Augen direkt gegenüber? Einen Bonsaistand! Und die Bonsais sahen richtig gut aus. Nicht das Zeug, das man im Supermarkt oder Baumarkt bekommt, sondern richtig professionell gezogen und gestaltet. Und auf mein Augenaufreissen bekam ich erstmal zu hören „Der steht seit einigen Jahren da. Das hätte ich dir sagen können.“. Pfff… :) wo mein besseres Drittel doch von mir schon Schwärmereien über Bonsais zu hören bekommen hat… nenene :wink: .

Auf mein „Du magst ja keine Blumen in der Wohnung.“, was wohl eher auf unser beider nicht besonders ausgestalteten grünen Daumen hinzielt (er musste ja dieses Jahr schon ne gelbe Rose am Balkonfenster *strahl* und einen Riesenglücksklee vor der Tür ertragen und beide leben noch!), kam ein „Also ein Bonsai ist nicht schlecht, ich hatte selbst mal einen, der es ein paar Jahre bei mir ausgehalten hat.“. Hoffnungsschimmer :p !

Und so wurde ich kurz vor dem kurzfristigen Heimgehen rüber gezogen (nachdem ich mich lange nicht hin getraut hatte von wegen „Blumen- tot“ und so) und der Kauf war schonmal beschlossen. Nun ging es um die Art. Die schon angekündigte wirklich gute Beratung kam und auch wenn ein paar wirklich knuffige Dinger dabei waren… Ich finde ein Bonsai soll genau das sein, was er bedeutet- ein Baum, die Natur in Kleinformat! Und so wanderte eine nicht allzu anspruchsvolle Japanische Ulme in unsere Hände (Danke Schatz!). Wunderschön gebogen und kräftig gewachsen und bei optimaler Überwinterung (nicht zu warm) verliert der ansonsten immergrüne Baum mit seinen schönen Blättern sogar einen Teil seiner Blätter! Das Schneiden (was ich schon wusste) ist bei dieser Art nicht so schwer, da man einfach mit der Schere reingeht und schneidet.

Nun steht er am Wohnzimmerfenster, ich stöbere im Internet und denke, er wird in die nicht ganz so warme Küche wandern, die lichtmässig gleich ist, aber kälter. Und er ist wunderschön. Ich freu mich tierisch! Auf ein langes erfülltes Leben, kleiner Baum.

Das Feuerwerk

Gestern Abend hat in Nastätten der Oktobermarkt begonnen. Für mich eine absolut neue Erfahrung, denn da war ich noch nie. Hab ich wohl was verpasst! Wow, die gesamte Innenstadt ist voll mit Fahrgeschäften (von Kinderkarussellen über Autoscooter bis zu Freefalltower und was weiss ich für Fahrgeschäften- sogar Ponyreiten), Schiessbuden, Losbuden, Fress- und Getränkeständen und ab heute soll auch noch mehr an Verkaufsständen dazukommen.

Nachdem das DRK gestern seinen Verkaufsstand aufgestellt hat (und ich über ne halbe Stunde einsam und verlassen, der eisigen Kälte trotzend, auf die gewartet habe *mimimi*), hatte ich wirklich meinen ersten offiziellen Einsatz beim DRK (von Watson bestätigt :) ). Ich sass im KTW1 und dann begleiteten wir erstmal den Fackelumzug, um dann vor dessen Auflösung zum Abschussplatz des Feuerwerks zu fahren.

Und DA haben wir dann das Feuerwerk geschaut. Menschenskinder, war das toll! Direkt unter dem Feuerwerk zu stehen und zu sehen, wie das in ca. 100m Entfernung aus den Batterien in den Himmel steigt. Ich liebe Feuerwerke ja eh und seit ich auch noch Jemanden habe, der diese mit mir schaut, da ist das Alles noch toller. Aber dieses Gefühl (nur teilweise durch den Helm auf meinem Schädel -ich habe ja laut meiner Mutter kein „Hutegesicht“- gestört, wenn die Raketen etwas weiter nach hinten gingen)… unglaublich! Und da waren Sachen dabei, die ich so noch nciht gesehen habe. Wunderschön *seufz*. Danke, mein lieber Watson für dieses Erlebnis!

Und Keinem ist was passiert, Alles lief glatt und wir wurden von HEM daheim vorbeigefahren, um uns dann richtig dick eingemummelt nochmal ins Getümmel zu stürzen. Ich freu mich auf heute abend, auch wenn ich nicht gross abtanzen kann (Samstag arbeiten ist da weniger das Problem, als der Rücken :wink: ).Denn wenn Watson Schichtende bei der Feuerwehr hat will er mit mir nochmal richtig los. Schliesslich hat ER am Samstag frei :wink: .

1 Krankentransportwagen