Verständnis

Ein toller Tag mit meinem besseren Drittel und einem lieben Freund auf der Loreley. Gut für die Seele und auch liebe Begegnungen.
Trotzdem doof, wenn man merkt, dass alleine immer noch nicht klappt  :(   Aber gerade im Rückblick auf das vergangene Jahr… schon viele Schritte nach vorne gemacht (trotz der vielen Rückschritte immer wieder!)… fehlen nur auch noch ne Menge :-|
Aber die Strohhalme zum Hochziehen klappen nicht mehr so schnell zusammen :)

Eine Bitte an Alle:
Verständnis! Es tut einfach weh, wenn man für Fortschritte, die man selbst positiv erlebt, dumme Kommentare und Unverständnis erntet  :-|
Ja, ich kann mittlerweile schon „ne Menge“ alleine… für mich gesehen „ne Menge“… vielleicht auch für Andere. Aber eine verdammt grosse Menge geht einfach noch nicht und das kann man nicht ableiten von meinen (endlich wieder meistens möglichen) Aktionen.
JedeR kann mich gerne fragen, wenn da Fragen sind oder man etwas nicht versteht („Warum geht das und das nicht? Dann kannst du doch auch …!“).
Es ist nicht schön, wenn durch solche Sachen mein Hirn wieder Amok läuft und ich wieder Rückschritte mache!
DANKE!

Noch was: Daumen drücken, dass ich bald meinen Termin für die Tagesklinik bekomme (grosser Strohhalm momentan!)

So, das musste mal raus als kleiner geburtstagstechnisch inspirierter Jahresrückblick…

Kuchen perfekt backen für eine Torte

Schon lange habe ich mit Motivtorten geliebäugelt. Einmal war mir der Aufwand zu gross, dann fehlten Werkzeuge, der „Ausgangskuchen“ war nicht wie gewünscht… Und ich habe es mir nie wirklich zugetraut :worried: . Klar, für Torten bin ich mittlerweile zuständig, aber halt ohne Chichi drumherum (aussenrum).

Bei der Tortentante habe ich nun eine wundervolle Anleitung gefunden um „Kuchen ohne Hubbel“ zu backen -> s. hier.

Ich habe heute eine Spanisch Vanille mit der „Alufolien-Methode“ gebacken und bin begeistert! Der Kuchen ist wunderbar eben. Nicht vergessen darf man natürlich, dass sich die Backzeit bei 160°C verlängert (ca. 30 Minuten).

Nun muss ich nur noch schauen, wie ich eine Marzipandecke hinbekomme und die dann auf (oder an?) die Torte bastele. Muss eine Ganache drunter oder aprokotieren… Ausserdem bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, wie die Spanisch Vanille schmeckt :wink: . Ich hoffe ja mal gut :) . Mal schauen, wer dann das fertige Kunstwerk mitschnabulieren darf :p

Hellblau

Ok… eigentlich Helau oder Alaaf oder Olau oder was auch immer :wink:

Heute gab es den grossen Rosenmontagszug in Nastätten. Obwohl mein Seelenklempner mir ja gesagt hat, ich solle rausgehen und mitmachen, war DAS dieses Jahr so gar nicht mein Fall. Noch nicht mal im Fernsehen habe ich mir bisher irgendwas angesehen. Aber den Zug… Also teilweise nach Rat gehandelt. Was in der Gruppe unternommen und meine normalen Aktivitäten wieder aufgenommen.

Was ist das so praktisch, wenn man im Wagen sitzt und die Menge nicht an einen ran kommt, wenn man nicht will und man ausserdem auch noch durchs Fahren eines uralten Transits mit diversen Zicken innerhalb der Verrückten abgelenkt ist. Positiv: keine Angstattacken, eigentlich ziemlich ruhige Gemütsverfassung und alles gut (ausser einem kurzfristig umgenieteten Schildes *hust*).

Jetzt muss ich nur noch endlich den Mut finden auch wieder in den Kirchenchor zu gehen. Und das mit der Aussicht, dass ja Ostern auch nicht mehr so weit weg ist und dann wieder Singen im Gottesdienst anstehen wird… Nach dem relativ negativen Weihnachtsgottesdienst eher ein unwohles Gefühl.

Ansonsten geht es mir sobald ich wirklich wach auf den Füssen bin ja einigermassen. Aber Schlafen… ein Medi wirkt nicht, das andere bringt Übelkeit und totalen Ausfall selbst nach 12 Stunden im Bett (nicht alles schlafend)… aber ich hoffe ja, dass es nicht mehr so lange dauert, bis ich einen Platz in der Tagesklinik bekomme (bitte Daumen drücken, ich will nicht noch 3 Monate oder länger warten müssen!).

Also der Himmel über mir ist auch desöfteren mal hellblau und nicht dunkelgrau. Und DAS muss ich einfach geniessen und ausbauen :)

Good bye 2012

Das Jahr 2012 geht zu Ende. Was war in diesem Jahr nicht alles los. Riesengrosse Freude, unendliche Trauer, tiefe Verzweiflung, Lachen, Tränen, schwarze Gedanken. Im Grossen und Ganzen war dieses Jahr für mich das grausamste meines Lebens. Dabei fing es ja so gut an. Aber es sollte nicht sein.

Soviele Menschen standen bei, ermutigten, trösteten, aber es gab auch andere Menschen in anderen Situationen. Das ist so. Manchmal hat man das Gefühl, wenn es eh schon schief läuft, dann erst richtig. In diesem Jahr haben wir nicht nur unsere kleine Tochter erst gewonnen und dann verloren, sondern auch noch andere liebe Menschen verloren. Ich kann nicht sagen, ob mich das irgendwann stärker machen wird. Erklären kann man es eh nicht.

Das neue Jahr. 2013.

Was wird es bringen? Bei mir wird es anfangen, wie das Alte aufgehört hat. Mit Arztbesuchen und auch erstmal einem Aufenthalt in der Uniklinik.Drückt die Daumen, dass dieser „paar Tage“ dauernde „Besuch“ sich nicht elendig in die Länge zieht. Das wäre mir in meiner Verfassung nicht unbedingt Recht :( .

Ich hoffe, das neue Jahr bringt den Ausgleich zu diesem und gibt mehr Freude, Wärme, Hoffnung. Endlich wieder gesund sein, richtig gesund, nicht nur teilweise und unzureichend. Ich weiss, ich habe Fortschritte gemacht, aber das Weihnachtsfest hat mir wieder meine Grenzen aufgezeigt. Grenzen, die ich nicht begreife und nicht fassen kann, um sie zu verschieben.Ich hoffe nur „noch nicht“…

Ich wünsche Allen einen guten Rutsch und ein gesegnetes neues Jahr 2013 mit Mut und Zuversicht!

 

Zeitmanagement

Ich habe ja nu schon einige Erfahrungen mit Ärzten und Krankenhäusern gemacht, nicht nur im letzten Jahr. Aber die Uniklinik Frankfurt kannte ich jetzt noch nicht. Bis jetzt besser gesagt.

Und leider muss ich sagen, dass das Zeitmanagement eine Katastrophe ist. Das war nicht nur bei mir so, sondern bei Allen zu sehen, die dort auf die vielen Ärzte warteten, bei denen sie Termine hatten. Aber wer weiss… Eine Dame meint so lustig, sie hätte in den letzten 2 Jahren mehr Ärzte gehabt als die 15 Jahre vorher und manche Tage seien gut und an anderen Tagen herrsche das blosse Chaos :wink: .

Aber dafür war der Arzt trotz erster Bedenken (aus Beobachtung vor dem Kennenlernen) gut und scheint zu passen. Am Freitag geht es wieder hin und wohl Anfang des Jahres ein paar Tage stationär in die Uniklinik. Und der Dr. med. hat erstmal Oberärztin und dann direkt den Professor um Rat gefragt. Ich bin gespannt, was dabei noch rauskommt… Vielleicht mal endlich Klarheit :-| .

Aber auch Rechtschreibung sollte die Uniklinik noch lernen… „Fall’s“… *schrei*