Enttäuscht

Nach jeder Enttäuschung beginnt im Menschen eine Eiszeit.
Adolf Reitz, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Eine Enttäuschung ist auch etwas Gutes, weil sie uns von einer Täuschung befreit.
Detlev Fleischhammel, (*1952), deutscher Theologe

Enttäuscht wird man nur, wenn man etwas erwartet, was der andere einem nicht geben kann. Erwarte nichts, dann wirst du nicht enttäuscht.
Belinda Fuchs, (*1962)

Enttäuschungen brechen Dämme, hinter denen wir unsere Träume in Sicherheit wähnten.
Margot S. Baumann, (*1964), Schweizer Lyrikerin und Aphoristikerin

Wer immer wieder seine alten Fehler macht, wird immer wieder aufs neue enttäuscht werden.
Ernst Ferstl, (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Enttäuschungen helfen uns weiter, wenn wir es schaffen, sie hinter uns zu lassen.
Ernst Ferstl, (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Wo die Menschen am empfindlichsten sind, da sind sie am leichtesten zu enttäuschen.
Dr. Carl Peter Fröhling, (*1933), deutscher Germanist, Philosoph und Aphoristiker

Enttäuschungen sind die Amme der Weisheit.
Sir Boyle Roche, (1743 – 1807), Mitglied des britischen Parlaments

Und schließlich erfahren auch nur die keine Enttäuschung, die überhaupt passiv sind.
Honoré de Balzac, (1799 – 1850), französischer Philosoph und Romanautor

Enttäuschung ist eine emotionale Erkenntnis, die eine Täuschung beseitigt. Enttäuschung entsteht durch die Nichterfüllung von Hoffnungen und Erwartungen. Das darauf folgende Enttäuschtsein drückt sich oft in Niedergeschlagenheit und Traurigkeit aus.

Eine Enttäuschung entsteht oft durch den Konflikt zwischen einer Erwartung und dem tatsächlichen Ergebnis.

Enttäuschung ist nur möglich nach einer Täuschung durch einen anderen oder einer Selbsttäuschung und wird emotional negativ empfunden. Die eigene Erkenntnis, oder die Mitteilung durch einen anderen, dass eine Information oder ein positives Gefühl nicht stimmt, führt zur Enttäuschung.

Besonders schmerzlich ist es, wenn einen Menschen enttäuschen, denen man vertraut hat.

Nie wieder Wodka Ahoj!

Also wenn ich an diesem Komissionswochenende eines gelernt habe: Wodka Ahoj ist der Teufel….
Nicht, dass ich am nächsten Tag nen dicken Schädel gehabt hätte. Mir gings blendend, ausser dass ich tierisch müde war, aber was man so alles in angeheitertem Zustand macht…
Also ich hätte ja nie gedacht was ich für Sachen mache… das hat definitiv an den Wodka Ahoj gelegen gg. Eine andere Erklärung kann es nicht geben!!! Irgendwie hat mich Samstags nachts eine ganz schlimme Tubakolose erwischt (danke Dominik für diese Wortschöpfung ;-)…).
Es war ein wunderbares Wochenende, aber wie gesagt:
NIE WIEDER WODKA AHOJ!!!

Winzerfest 2007

Nun ist es vorbei… Winzerfest 2007… seit Jahren mal wieder tolles Wetter und was noch schöner ist: so ein Programm hatten wir schon lange nicht mehr! Was für mich zwar auch verdammt viel Stress und Arbeit bedeutet hat, aber auch Spass, Freude und lustige Begegnungen.
Von Freitag bis Montag eigentlich im Dauereinsatz (meine Füsse tun mir immer noch weh- Mitleid bitte) und fast 300 Bilder geknipst mit der schönen neuen Kamera (danke Martin *bussi*). Eigentlich sind auch alle gut geworden. Nach diversen Versuchen frei Hand Aufnahmen mit der Nachteinstellung zu machen, hab ich diesen Versuch dann aufgegeben, denn ohne Stativ ist das echt nicht möglich nicht zu wackeln… Da können die spitzenmässigen „Scottish Pipers“ auch mal etwas psychedelisch rüberkommen ;-)
Das Wichtigste an diesem Winzerfest war der Besuch der Pankgrafen in ihrer ältesten Vasallenstadt Braubach. Zum 100jährigen Bestehen dieser Verbindung wurde den Besuchern am Samstag mit der Erstürmung der Stadt ein Spektakel der Extraklasse geboten.
Wir haben gekämpft, haben verloren, die Bürgermeisterin wurde vor Gericht gestellt und wir mussten uns wieder unterordnen und Treue schwören ;-). Die Pankgrafen sind schon ein lustiges Völkchen *gg*.
Der Festzug war toll. Wieder hatten sich Soviele Mühe gegeben und mit viel Liebe zum Detail Wagen geschmückt und Kostüme ausgesucht, um den Besuchern eine Freude zu machen.
Nun ist es vorbei und auch wenn die Tage echt stressig waren für Alle, die irgendwie in die Organisation eingebunden waren, war es ein wunderbares Wochenende!!!
Und noch als kleines Schmankerl unsere geliebte Marksburg am Montagabend:
Und extra für dich liebster Cousin: Wer nicht da war is selbst schuld! *hicks*

Unser Konzert *freu*

Also heute war der Artikel über unser Konzert in der Rhein- Lahn- Zeitung… Ich bin ja immer noch baff. Ich versichere hier hoch und heilig: diesmal hab ich mich nicht verkauft gg. Ich kenne den Reporter nicht mal. Ein toller Artikel. Ein Lob reiht sich an das andere. Vielen Dank, Herr Schmiedel.
„Das Publikum hatte wohl zu Atmen vergessen, so fasziniert zeigte es sich. Der letzte Ton verklang in Raum, keine Reaktion des Publikums, das mit den ersten Atemzügen dann aber einfach nur aussprach: ‚Dasselbe noch einmal‘. Keine banalen Zugaberufe, sondern tosender Beifall als Aufforderung, dieser Bitte nachzukommen.“
Das ist das Finale… mein Pie Jesu mit Karin Gronert.
„Das Publikum wurde mit dem Programm des Abends richtig verwöhnt.“
*strahl* *freu* *hüpf*
Dafür, dass ich fast 1000 Tode vorher gestorben bin und zwischendurch dermassen husten musste, dass ich dachte ich sterbe, hat alles super geklappt und zum Solo war die Stimme da und einsatzbereit. Übrigens sind auf dem Bild meine Eltern, meine Nichte in spe, meine Patentante, meine Cousinen und Cousin. Ich glaub das wars an Familie lach. Aber es waren auch noch andere Besucher da… Leider sieht man auf dem Bild nicht die ganzen Leute, die weiter hinten sassen, aber in die ersten Reihen traut sich ja nie einer… Versteh ja nicht warum. Auf jeden Fall wars ein super Konzert und wer nicht da war ist selbst dran schuld :-)