Wolle chinesisch esse?

Ich weiss, manchmal (oder meistens???) kann man mich schon mit kleinen Sachen glücklich machen. So auch heute wieder im Schwedenkaufhaus unseres Vertrauens.

Mit Martin da rumgewuselt um die letzten Sachen von da für die Küche zu besorgen (war natürlich nicht die einzige Station ;-)) und nebenbei noch lecker gegessen für ganze 3 (in Worten: DREI!) Euros: 1 Teller Pasta mit Sauce, eine Blaubeertarta und ein Ikea-family-Kaffee.

Aber das nur nebenbei, denn auch wenn das schon schön war, habe ich erst unten dann ein „Silke-glücklich-mach-Ding“ entdeckt:

Smal, der 6er Pack chinesische Essstäbchen für 1,50 Euro!

Am besten gefallen mir die Nupsies am unteren Ende, ich nenne sie einfach mal Reishalter ;-). Natürlich wanderten die sofort in die bekannte gelbe Tasche und harren nun ihrer ersten Inbetriebnahme. Ich finde sie knuffig, praktikabel und schön!

Randerscheinungen

Das Wetter fordert auch von mir seinen Tribut :-(.
Ich bin zwar nicht mehr so fertig wie die letzten Tage, aber nu nies ich andauernd und mir ist kalt (*bibber*) und meine Nase meint, sie müsse die Gegend erkunden. Ausserdem *hust* mache ich komische Geräusche *husthust*…
Scheißwetter…
Blöde Schafskälte…
Regen ist ja schön, aber bitte in warm, lieber Petrus!

Böses Wetter, böses Wetter!
Es entladen sich die Götter,
Reinigen ihr Wolkenhaus,
Und die Menschen badens aus.
Franz Grillparzer, (1791 – 1872), Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter

Ich weiss, ich kann mich nicht entscheiden, was für Wetter ich eigentlich will…

Schafskälte

Also die nächsten Tage solls ja wieder kühler werden. Eigentlich bin ich damit echt zufrieden, denn ich mags ja nicht so heiss. Aber ich musste mich erstmal schlau machen, was dieser komische Begriff zu bedeuten hat.

Schafskälte…
Die Schafskälte im Juni bekam ihren Namen, da in diesem Monat viele Schafe geschoren werden und die Tiere dann bei einem Kälteeinbruch ohne ihr dickes und schützendes Winterfell frierend auf der Weide stehen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) erläuterte. (Quelle: msn)

Ob ich meinen Cousin mal auf die Probe stelle, ob er das weiss? Ist das Grundwissen beim DWD?


Von Eisheiligen hatte ich ja schonmal was gehört, aber hiervon nicht. Was man so alles NICHT weiss… Naja, ob das SO wichtig zu wissen ist? Ich weiss nicht, vor allem find ich die Herleitung des Begriffs komisch.
Besonders schön finde ich dagegen den Begriff „Monsunwelle“ dafür.
Zu finden hier ->

Ich finde 15 bis 20 Grad dann auch etwas kühl… Bis 25 find ich voll in Ordnung, dabei kann man es doch eigentlich belassen :-). Und kühler is ja gut, aber andauernd schütten muss es nicht. Naja ab Mitte nächster Woche soll es ja dann so werden. Sonnig mit um die 25 Grad. Damit kann ich leben! Ich bin eh dafür, dass es täglich von 3 bis 5 Uhr (also nachts) schüttet und den Rest des Tages sonnig und beschaulich warm ist.

Mutationen und Menschliches

Am Wochenende war nach viel Arbeit, Hetze und Stress wieder mal DVD-Abend angesagt mit Martin zum Abschalten und Entspannen. Es gab als erstes „I am Legend“ mit Will Smith.

Ein Film, der nicht schlecht ist und der mich überrascht hat, da der Forschungsdrang und die möglichen Folgen der wissenschaftlichen Neugier doch kritisch unter die Lupe genommen werden. Etwas, das mich ja schon beschäftigt. Er ist hervorragend inszeniert und zeigt auch die menschlichen Abgründe realistisch auf. Was ich nicht gebraucht hätte waren mal wieder mutierte Menschen, die irgendwo herausspringen und draufhüpfen. Andauernd hab ich mich erschreckt… also ich persönlich hätte den Film eigentlich schon nach dem ersten Auftauchen dieser „Vampire“ verlassen. In immer kürzer werdenden Abständen hatte ich einen rasenden Puls und wohl einen Blutdruck von unendlich, weil ich mich erschreckt habe. Martin meinte auch noch andauernd: „NOCH kannst du gucken.“ *Grummel* *grummel* *grummel*…
Und am Ende, als es wirklich erstmal noch so richtig fies und aufregend wurde… da hat der mich doch alleine gelassen, zumindest geistig, denn neben mir kamen so verräterische Geräusche an mein Ohr: „*schnarch* *schnarch* *schnarch*“!
Wenigstens gabs ein relatives Happy-End. Also der Film ist für weniger schreckhafte Gemüter wie ich es anscheinend zur Zeit und überhaupt bin echt empfehlenswert!

Mein persönliches Fazit:

Für die nächste Zeit reicht es mir mit Filmen von mutierten Menschen!!!

Der nächste Film um mich danach dann ruhig in den Schlaf zu wiegen war „Hinter dem Horizont“ mit Robin Williams. Ein opulenter Film, der für mich gar nicht so traurig war, sondern eher auf den zweiten Blick nicht nur Kitsch und Farbe zeigt, sondern sich intensiv mit dem Thema Seelenverwandtschaft beschäftigt.

Hat mich auch mal wieder zum Nachdenken über dieses Thema gebracht… Tja, was kann Seelenverwandtschaft wohl alles?

Mein Fazit:
Ein sehenswerter Film, alleine die opulente Inszenierung und filmische Umsetzung ist phänomenal!

Noch eine kleine Anmerkung: Kaum zu glauben, aber wahr: mit nassen Haaren sieht Robin Williams aus wie Otto Schily. Unfassbar eigentlich…