Inkompetenz

Ich könnte ausrasten… Ok, ich bin vielleicht anspruchsvoll, aber eine derartige Inkompetenz bringt doch jeden zum Verzweifeln!!!
Der Chorleiter (ich weigere mich ihn als MEINEN Chorleiter zu bezeichnen!) ist zum ausrasten!

Hört nicht, in WELCHER Stimme WAS falsch gesungen wird.

Verspielt sich andauernd und lässt dann DAS wiederholen, was ER falsch gemacht hat.

Kann nicht dirigieren und gibt praktisch KEINE Einsätze.

Schlägt andauernd NERVTÖTEND irgendeinen Takt mit dem Fuss.

Gibt einen FALSCHEN Rhythmus vor.

Kann KEIN Tempo halten und hält sich NICHT an Tempovorgaben in Stücken.

Kann auch NICHT Vorsingen, was bei der Verspielerei schon besser wäre.

Das Einsingen ist ein WITZ! Zu hoch und zu tief, aber nix zum ausbauen, Hauptsache mal geturnt (auch noch ungesund und gegen jedes orthopädische Wissen!).

Lässt EIN Stück bis zur Vergasung singen, obwohl das vom Lernaspekt TOTALER Quatsch ist.

Der Mann ist eine wandelnde Katastrophe. Erst dachte ich ja noch, er hat das Stück vorgesetzt bekommen heute und kennts nicht… wenigstens etwas Verständnis hätte ich dann noch zusammengekratzt (zumindest wegen der Verspielerei und so)… Aber NEIN!!! Der hatte das Stück schon, also hat er sich nicht vorbereitet und das is dann das letzte Stück gewesen, dass meine Stimmung in ungeahnte Höhen getrieben hat (Achtung Ironie!).

Lange mach ich das nit mehr mit. Der Mensch ist definitv nicht gut für meinen Blutdruck und alles! Und mir ist egal, ob ich eine musikalisch-elitäre Schnepfe bin. Wenn ich eins nicht leiden kann ist es Inkompetenz!!!

Bye Bye

Tja, was soll ich hier schreiben???

Dieses Blog wird sich bald im Nirwana des Netztes verabschieden…
Wie ihr gemerkt habt, ist es schon so ziemlich „entkernt“ und befindet sich in den letzten Zuckungen, bis ich die Posts irgendwie archiviert bekomme, denn trotz einem Troll, der das Ende herbeigeführt hat, sind hier viele Erinnerungen drin, die ich nicht missen möchte.

Danke an Alle, die hier gerne mal mitgelesen und kommentiert haben. Vielleicht sieht man sich mal wieder, wenn ich mein „Trauma“ überwunden habe ;-) und nochmal blogge.

In diesem Sinne:

Online

Nun ist es soweit. Nach endlosen Um- und Anbauten und verzweifelten Stunden, in denen aber auch nichts so wollte wie ich, ist das Rabenchaos endlich online und bereit gelesen und kommmentiert zu werden.

*APPLAUS*

Mal sehen, was so in nächster Zeit seinen Weg hierhin findet, ob es mehr Aussergewöhnliches ist oder eher zum Verrückt werden. Man wird sehen. Ich freue mich auf eine neue Herausforderung und bin gespannt wie sich das Rabenchaos so entwickelt. Lasst euch überraschen, ich lass mich auch einfach mal überraschen, was mir so über den Weg läuft.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit hier und viel Spass (auch wenn noch nicht besonders viel da ist…). Ich hoffe man sieht sich wieder ;-).

Liebe Grüße

Die Katze

Komm, schöne Katze, und schmiege dich still
An mein Herz, halt zurück deine Kralle.
In dein Auge ich träumend versinken will,
Drin Achat sich verschmolz dem Metalle.

Wenn meine Hand liebkosend und leicht
Deinen Kopf und den schmiegsamen Rücken,
Das knisternde Fell dir tastend umstreicht
Sanft, doch berauscht vor Entzücken,

Dann seh’ ich sie. Und ihres Blickes Strahl
Er scheint dem deinen, schönes Tier, zu gleichen,
Ist tief und kalt, scharf wie geschliffner Stahl,

Und feine Düfte fühl’ ich zitternd streichen,
Gefährlich süssen Hauch, der gluterfüllt
Den braunen Leib von Kopf zu Fuss umhüllt.

Charles Baudelaire
aus: “Les Fleurs du Mal – Die Blumen des Bösen”