Kompliziertes Ungemach at its best

Jetzt sind wir also wieder daheim. 5 Tage voll mit tollen Erlebnissen und Eindrücken, Leiden, Dramas und “es ist noch immer gut gegangen”. Dieser Urlaub war wahrlich an Extremsituationen kaum zu überbieten ;-).

  • Ankunft im Schneechaos, durchwandern desselben um zum Hotel zu gelangen.
  • U-Bahn-Stationen an denen man wohl endlos vegetieren kann, bis eine Tube kommt und auch weiterfährt und die nur über 3 Stationen gehen.
  • absolut nette Bobbys, Bobbyretten und Sicherheitsleute, die einem immer freundlich und zuvorkommend weiterhelfen (könnten sich die deutschen Pendants mal ein Beispiel dran nehmen!).
  • mindestens 80 km (nicht übertrieben!!!) zu Fuß unterwegs und als Resultat qualmende Füsse.
  • eine wunderbare Stadt mit tollen Ecken und Winkeln, auch und besonders ausserhalb der Touristen”ameisen”strassen.
  • strahlender Sonnenschein mit blauem Himmel und Wölkchen und Wärme.
  • kaputte Tubes, die dazu führten, dass wir den Flug verpasst haben…
  • wildgewordene Libanesen, die einen nicht mehr aus dem Laden lassen wollten.
  • super Shopping, seien es Klamotten oder Lebensmittel, mit dem “will-mehr”-Feeling und der Aussage: “Das nächste Mal…”.
  • Befriedigung meiner royalen Bedürfnisse (bzgl. des White Tower auf Kosten von Martins Nerven und Gehapparat).
  • die wohl teuerste Fußcreme der Welt ;-).
  • in der Masse unterzugehen und sogar mehrmals als Einheimischer angesprochen zu werden (schon lustig sowas *gg*).
  • ein schönes Hotel, mit einem super English Breakfast und nettem Personal, das nicht so weit vom Schuss war.
  • mein erster Flug (ich liebe es, auch wenns keine Turbulenzen gab *grummel*), mein erstes Mal indisch essen (hui war das scharf).
  • das Gefühl von Sicherheit in einer derart monströsen Großstadt.
  • Martin beinahe in der Tube verlieren *argh* oder besser: Silke verloren gehen.

Ich kann nur sagen es waren tolle Tage und wir haben viel erlebt und bis auf das Rückflugsdrama war eigentlich alles einfach wunderbar (und bis auf die toten Füsse…).

London ist eine tolle Stadt, man sollte sich aber wirklich die “Mühe” machen und einfach mal in eine Seitenstrasse reingehen und die Stadt so erkunden und nicht nur den Tourimassen hinterherdackeln!!! Denn dann bekommt man Einblicke in das Londoner Leben, die faszinierend sind und entdeckt ganz neue tolle Seiten dieser so vielfältigen Stadt. Einfach mal nicht nur Touri sein, sondern auch den Alltag etwas beobachten und kennenlernen und in einem gewissen Maße Teil davon zu sein.

Wir hatten eine tolle Zeit und das Quietscheentchen und Paddingtonbär für Arme sind dennoch wohlbehalten wieder in good (c)old Germany gelandet.

An dieser Stelle:
Dankeschön Martin! Du hast mich dazu überredet, du hast meinen Planungsdrang unterdrückt und so die Zeit viel schöner gemacht, du hast geholfen genau die richtige Mischung zu schaffen aus Tourikram und Alltagsleben, hast mich ermutigt viele Sachen einfach mal laufen zu lassen und zu machen. Danke für die tolle Zeit! Können wir gerne mal wiederholen.

Ultrashopping in Camden und die böse Überraschung zum Schluss

Tja, was soll ich sagen… unser letzter Tag in London
Er fing so schön an. Camden Market… Ich liebe dieses Viertel (oder den Markt, was auch immer da die passende Bezeichnung ist). Da könnte ich Massen von Geld lassen. Geile Klamotten, Punk, Gothic,… Aber was solls. Ich habe endlich meine schönen schwarzen Shirts und wunderbare Erinnerungen.
Was an Unheil noch passierte ist bei meinem Mitleidenden zu lesen und wenn ich wieder klar denken kann gibts dann hier auch mein Fazit und eine kleine Zusammenfassung unserer Erlebnisse, Begegnungen und Qualen :-).

Tote Füße auf Highgate Hill ++ Teil 2 ++

Also hier gibts den 2ten Teil von Mittwoch, unserer “Tour der Qualen” ;-). Ich kann jedem nur empfehlen den Highgate Cemetary zu besuchen. Dieser Friedhof hat was. Und auch wenn es noch ein ganz schönes Stück Weg bis dahin ist, lohnt sich der Aufstieg dahin wirklich! Und Whitehall bei Nacht… ich glaube das sieht nicht jeder Touri und es ist etwas, das wirklich beeindruckend ist. Also dieser Abend/ diese Nacht waren schon was ganz Besonderes.

The day of shocks- London Part 3

3ter Tag in London, Morgenkonstellation in etwa wieder die gleiche ;-). Nachdem die Füße sich wieder einigermaßen vom gestrigen Tag erholt haben, wollten wir es heute nun etwas ruhiger angehen und erstmal etwas gemütlich shoppen gehen. Ab gings nach Notting Hill in die Portobello Road. Wunderschöne Läden und es waren gar nicht soviele Touris unterwegs, wenn man weiter ging.

Dort konnte ich schon einen wunderschönen schwarzen Rock und ein geiles Oberteil abstauben für wenig Geld.

Dann kurz verschnaufen und weiter in die Oxford Street zum “Weiter-Power-Shopping™”. Massen von Menschen um einen herum…

Und dort folgte Schock Nummer eins des Tages… ein verrücktgewordener Libanese, der uns nicht mehr losgelassen hat und mir unbedingt eine Lederjacke andrehen wollte… Ich HASSE solche Leute (egal wo, selbst im deutschen C&A!). Irgendwann konnten wir dann doch “flüchten” und ich war kurz vorm Rande des Nervenzusammenbruches (“Silke Jones – am Rande des Wahnsinns”).

Naja, Martin hat in einem lustigen Laden mit Namen uniqlo (sprecht das einfach mal genüsslich laut aus *gg*) einen spitzenmäßigen Trenchcoat gefunden. Ich war mit meinem Modell nicht ganz so zufrieden, also erstmal weiter.

Martin hatte den Tipp bekommen die Marylebone High Street unsicher zu machen. Ich war zu faul (und meine Füße erst recht ;-)) dorthin zu laufen, also erstmal ein paar Stationen mit der Underground weiter. Und es passierte das, wovor ich schon die ganze Zeit Angst hatte: Die Tür ging plötzlich zu. Ich drin, Martins Tüte (die an seiner Hand hing) dazwischen, er draußen *AAAHHH*. Panik! Aber Glück gehabt, die Tür ging quälende Sekunde später nochmal auf nach großem Kampf und ich bin doch nicht verloren gegangen! *Schnauf*

Irgendwie haben wir es übrigens wieder geschafft bei unserer Erkundungstour in die Seitenstraßen der Tourifallen das Rotlichtviertel zu finden… das 2te Mal in den 3 Tagen hier… Gibt mir zu denken…

Füße wollten nicht mehr, Magen knurrte, da musste Abhilfe geschaffen werden:
Bombay Spice in der Paddington Street. Mein erstes Mal indisch essen. Interessante Erfahrung, aber gar nicht mal schlecht, auch wenn ich eigentlich was nicht so scharfes wollte und es mal wieder geschafft habe genau DAS nicht zu bekommen, sondern was ZIEMLICH Scharfes. Aber ein toller Laden, absolut empfehlenswert!!! Außerdem war der Service hervorragend, die Kellner extrem aufmerksam und der Preis mehr als moderat.

Heimwärts, noch ein paar Bilder von Sherlock H. gemacht an der Station Baker Street und dann in Paddington umgestiegen.

Zur näheren Erläuterung: oben der große Meisterdetektiv, unten Paddingtonbär für Arme ;-)

Und um unseren Lieblingssupermarkt relativ genau zwischen Hotel und Underground-Station, der 24 Stunden geöffnet hat nochmal zu honorieren, hier eine kleine Impression von ebendiesem: