Pimp das Pinguinchen

Ich habe ja als Multimessenger mein kleines lila Pinguinchen, auch besser bekannt als Pidgin :-D. Ich liebe diesen Messenger. Ich finde ihn übersichtlicher und besser zu handhaben als z.B. ICQ. Das ist mir zu bunt und zuviel Drumherum, das man nicht braucht. Ausserdem habe ich gemerkt, dass ich besser Dateien über IM verschicken kann mit dem Pinguinchen, als mit ICQ. Was ich aber immer vermisst habe ist die Benachrichtigung im Tray über alle möglichen Veränderungen (Anmelden, Abmelden,…). Ich habe versucht dies mit dem Buddy-Alarm zu regeln, war aber nie so ganz zufrieden damit.

Nun hat mir Martin gestern einen absolut coolen Link gegeben. Dieses Plugin (pidgin-guifications-2.16) macht genau das, was mir immer gefehlt hat: Benachrichtigungen die individuell eingestellt werden können im Tray darstellen und informieren was so im Pinguinchen bei meinen Kontakten abgeht :-).

Die Themen die dabei waren haben mir nu nicht so gefallen, aber über einen Link in der Konfiguration des Plugins bin ich auf eine Seite mit Themen gekommen und habe mir passend zu meiner Oberfläche das Thema “Black Vista Glass” runtergeladen und installiert. Ab damit in die Themen und angeklickt. Dann fing das konfigurieren an (auf deutsche Kommentare umstellen, Farben und Schrift einstellen). War etwas Piddelarbeit, aber ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen und macht mich glücklich :-P.

Leider ist es nun soweit

Da ich keinerlei Lust verspüre mich dumm anmachen zu lassen, habe ich nun die Kommentarprüfung eingeschaltet!
Ich habe mich lange gegen gesperrt, aber ich sehe es nicht ein mich hier vor irgendwem zu rechtfertigen und irgendwelche Sachen andauernd klarzustellen!
Ich freue mich über jeden Kommentar, also bitte seht das nicht als Hindernis an und schreibt mir weiter!!!
Ich schalte jeden Kommentar gerne frei, der auch nur in entferntester Weise zu meinem Blog beiträgt, aber wer der Meinung ist, dass er hier eine Plattform hat, um andere Leute und mich zu verunglimpfen… der ist hier falsch!!!
Schreibt mir bitte weiter :-)


Kompliziertes Ungemach at its best

Jetzt sind wir also wieder daheim. 5 Tage voll mit tollen Erlebnissen und Eindrücken, Leiden, Dramas und “es ist noch immer gut gegangen”. Dieser Urlaub war wahrlich an Extremsituationen kaum zu überbieten ;-).

  • Ankunft im Schneechaos, durchwandern desselben um zum Hotel zu gelangen.
  • U-Bahn-Stationen an denen man wohl endlos vegetieren kann, bis eine Tube kommt und auch weiterfährt und die nur über 3 Stationen gehen.
  • absolut nette Bobbys, Bobbyretten und Sicherheitsleute, die einem immer freundlich und zuvorkommend weiterhelfen (könnten sich die deutschen Pendants mal ein Beispiel dran nehmen!).
  • mindestens 80 km (nicht übertrieben!!!) zu Fuß unterwegs und als Resultat qualmende Füsse.
  • eine wunderbare Stadt mit tollen Ecken und Winkeln, auch und besonders ausserhalb der Touristen”ameisen”strassen.
  • strahlender Sonnenschein mit blauem Himmel und Wölkchen und Wärme.
  • kaputte Tubes, die dazu führten, dass wir den Flug verpasst haben…
  • wildgewordene Libanesen, die einen nicht mehr aus dem Laden lassen wollten.
  • super Shopping, seien es Klamotten oder Lebensmittel, mit dem “will-mehr”-Feeling und der Aussage: “Das nächste Mal…”.
  • Befriedigung meiner royalen Bedürfnisse (bzgl. des White Tower auf Kosten von Martins Nerven und Gehapparat).
  • die wohl teuerste Fußcreme der Welt ;-).
  • in der Masse unterzugehen und sogar mehrmals als Einheimischer angesprochen zu werden (schon lustig sowas *gg*).
  • ein schönes Hotel, mit einem super English Breakfast und nettem Personal, das nicht so weit vom Schuss war.
  • mein erster Flug (ich liebe es, auch wenns keine Turbulenzen gab *grummel*), mein erstes Mal indisch essen (hui war das scharf).
  • das Gefühl von Sicherheit in einer derart monströsen Großstadt.
  • Martin beinahe in der Tube verlieren *argh* oder besser: Silke verloren gehen.

Ich kann nur sagen es waren tolle Tage und wir haben viel erlebt und bis auf das Rückflugsdrama war eigentlich alles einfach wunderbar (und bis auf die toten Füsse…).

London ist eine tolle Stadt, man sollte sich aber wirklich die “Mühe” machen und einfach mal in eine Seitenstrasse reingehen und die Stadt so erkunden und nicht nur den Tourimassen hinterherdackeln!!! Denn dann bekommt man Einblicke in das Londoner Leben, die faszinierend sind und entdeckt ganz neue tolle Seiten dieser so vielfältigen Stadt. Einfach mal nicht nur Touri sein, sondern auch den Alltag etwas beobachten und kennenlernen und in einem gewissen Maße Teil davon zu sein.

Wir hatten eine tolle Zeit und das Quietscheentchen und Paddingtonbär für Arme sind dennoch wohlbehalten wieder in good (c)old Germany gelandet.

An dieser Stelle:
Dankeschön Martin! Du hast mich dazu überredet, du hast meinen Planungsdrang unterdrückt und so die Zeit viel schöner gemacht, du hast geholfen genau die richtige Mischung zu schaffen aus Tourikram und Alltagsleben, hast mich ermutigt viele Sachen einfach mal laufen zu lassen und zu machen. Danke für die tolle Zeit! Können wir gerne mal wiederholen.

Ultrashopping in Camden und die böse Überraschung zum Schluss

Tja, was soll ich sagen… unser letzter Tag in London
Er fing so schön an. Camden Market… Ich liebe dieses Viertel (oder den Markt, was auch immer da die passende Bezeichnung ist). Da könnte ich Massen von Geld lassen. Geile Klamotten, Punk, Gothic,… Aber was solls. Ich habe endlich meine schönen schwarzen Shirts und wunderbare Erinnerungen.
Was an Unheil noch passierte ist bei meinem Mitleidenden zu lesen und wenn ich wieder klar denken kann gibts dann hier auch mein Fazit und eine kleine Zusammenfassung unserer Erlebnisse, Begegnungen und Qualen :-).