The day of shocks- London Part 3

3ter Tag in London, Morgenkonstellation in etwa wieder die gleiche ;-). Nachdem die Füße sich wieder einigermaßen vom gestrigen Tag erholt haben, wollten wir es heute nun etwas ruhiger angehen und erstmal etwas gemütlich shoppen gehen. Ab gings nach Notting Hill in die Portobello Road. Wunderschöne Läden und es waren gar nicht soviele Touris unterwegs, wenn man weiter ging.

Dort konnte ich schon einen wunderschönen schwarzen Rock und ein geiles Oberteil abstauben für wenig Geld.

Dann kurz verschnaufen und weiter in die Oxford Street zum “Weiter-Power-Shopping™”. Massen von Menschen um einen herum…

Und dort folgte Schock Nummer eins des Tages… ein verrücktgewordener Libanese, der uns nicht mehr losgelassen hat und mir unbedingt eine Lederjacke andrehen wollte… Ich HASSE solche Leute (egal wo, selbst im deutschen C&A!). Irgendwann konnten wir dann doch “flüchten” und ich war kurz vorm Rande des Nervenzusammenbruches (“Silke Jones – am Rande des Wahnsinns”).

Naja, Martin hat in einem lustigen Laden mit Namen uniqlo (sprecht das einfach mal genüsslich laut aus *gg*) einen spitzenmäßigen Trenchcoat gefunden. Ich war mit meinem Modell nicht ganz so zufrieden, also erstmal weiter.

Martin hatte den Tipp bekommen die Marylebone High Street unsicher zu machen. Ich war zu faul (und meine Füße erst recht ;-)) dorthin zu laufen, also erstmal ein paar Stationen mit der Underground weiter. Und es passierte das, wovor ich schon die ganze Zeit Angst hatte: Die Tür ging plötzlich zu. Ich drin, Martins Tüte (die an seiner Hand hing) dazwischen, er draußen *AAAHHH*. Panik! Aber Glück gehabt, die Tür ging quälende Sekunde später nochmal auf nach großem Kampf und ich bin doch nicht verloren gegangen! *Schnauf*

Irgendwie haben wir es übrigens wieder geschafft bei unserer Erkundungstour in die Seitenstraßen der Tourifallen das Rotlichtviertel zu finden… das 2te Mal in den 3 Tagen hier… Gibt mir zu denken…

Füße wollten nicht mehr, Magen knurrte, da musste Abhilfe geschaffen werden:
Bombay Spice in der Paddington Street. Mein erstes Mal indisch essen. Interessante Erfahrung, aber gar nicht mal schlecht, auch wenn ich eigentlich was nicht so scharfes wollte und es mal wieder geschafft habe genau DAS nicht zu bekommen, sondern was ZIEMLICH Scharfes. Aber ein toller Laden, absolut empfehlenswert!!! Außerdem war der Service hervorragend, die Kellner extrem aufmerksam und der Preis mehr als moderat.

Heimwärts, noch ein paar Bilder von Sherlock H. gemacht an der Station Baker Street und dann in Paddington umgestiegen.

Zur näheren Erläuterung: oben der große Meisterdetektiv, unten Paddingtonbär für Arme ;-)

Und um unseren Lieblingssupermarkt relativ genau zwischen Hotel und Underground-Station, der 24 Stunden geöffnet hat nochmal zu honorieren, hier eine kleine Impression von ebendiesem:

Die altenglischen Leiden des alten M.

Der zweite Tag des komplizierten Ungemachs in London… ein Tag des Leidens, ein Tag der wehen Füße, ein Tag voll mit Historie, meinen “unbedingt- angucken- wollen” der Kronjuwelen und des Towers und vielem mehr.
Für nähere Informationen mag der gewillte Leser einfach auf die Seite des “alten M.” gehen und tieferschürfende Erkenntnisse sammeln.
In diesem Sinne: Gute Nacht und: AUA!

Walking in a Winterwonderland

Silke: Nach nur anderthalb Stunden Schlaf gings ab mit Brüderlein erst Martin abholen und dann Richtung Flughafen Köln/Bonn zum ersten Flug des nun 32 Jahre währenden Lebens :-).

Martin: Nachdem ich Silke schon lange vorher davon überzeugt habe, dass Fliegen eine schweinegeile Geschichte ist, haben wir sehr entspannt am Check-In-Automaten unsere Bordkarten gekurbelt. Der nette Lufthansamitarbeiter nahm unser Gepäck entgegen und wir verdünnisierten uns vor die Tür, um uns noch eine ultimative Dosis Nikotin zu verabreichen.

Silke: Trotz anfänglicher Bedenken hat alles hervorragend geklappt… bis auf die Tatsache, dass aufgrund des besch*** Wetters in London der Flug eine halbe Stunde Verspätung hatte. Dann gings aber doch los und es war echt klasse!!! Ich liebe das. Dieses Gefühl beim Abheben. Leider gab’s praktisch gar keine Turbulenzen.

Martin: Man glaubt kaum, dass in einem EU-Land wie Grossbritannien noch jeder Einreisende am Flughafen gefilzt wird wie ein Schwerverbrecher (Kommentar Silke: Ich nicht :-D). Aber auch das haben wir hinter uns gebracht und nach einer ersten Zigarettenpause auf verschneitem englischen Boden haben wir uns die sagenumwobene Oyster-Card zugelegt. Nachdem wir auch die nuschelnde Verkäuferin verstanden hatten, dachten wir, dass es sicherlich eine gute Idee sei, an der Station ‘Baron’s Court’ auszusteigen, weil die ja nah an unserem Hotel zu sein schien. Pustekuchen, das liegt am Arsch von London und wir hatten erstmal eine Odysee zu Fuß im Schnee!

Silke: Liegt nicht am Arsch von London, wir hatten halt nur (ok nach meiner Vorgabe) eine Station zu früh den Weg ins unwirtliche London genommen. Auf jeden Fall hatten wir eine sehr nette Begegnung mit einem Londoner, der uns Schneemenschen “Happy going to a warm somewhere” wünschte. Schliesslich am Hotel angekommen, Martin dachte wohl nicht mehr, dass wir ankommen, obwohl der Instinkt der geographischen Nulpe (mir) da mal wieder seltsamerweise funktioniert hat. Zimmer schon fertig und wir konnten also einchecken. Dann erstmal erholt und gemütlich eine Mütze Schlaf nachgeholt, was wohl für Martins Nerven besser war, denn ich wäre wohl sonst noch unerträglicher aufgedreht gewesen *rotwerd*. Der nette afro-englische Portier hat dann Läppi in Verwahrung genommen und es konnte losgehen mit der Aktion “2 Chaoten erobern London”.

Martin: Nachdem der dreadbelockte Afrobrite von der Rezeption uns den Tipp gab, doch lieber an der Station “Earls Court” einzusteigen, die ca. 15 Gehminuten vom Hotel entfernt ist, taten wir das auch. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an einem großen TESCO-Supermarkt vorbei, wo wir uns mit Schnuckelkram, Limo, Bierbüxen und Senf (sic!) verproviantierten (der Kram wog TONNEN!), um dann schließlich Richtung Picadilly Circus zu düsen. Per Tube, also U-Bahn. Und das klappte auch prima!

Silke: Erstmal zum Eingewöhnen und Reinschnuppern die Innenstadt um den Picadilly Circus unsicher gemacht, ein paar schöne Läden begutachtet, schon ein paar schöne Dinge eingekauft und einen wunderbaren Laden mit gaaaaaanz tollen Sachen von ‘Emily The Strange’ gefunden in Chinatown (danke für den Pin Martin *freu*) und lecker in einem kleinen Laden dort das Buffet genossen.

Martin: Nach noch ein wenig Latscherei durch das nächtliche London haben wir uns gegen 22.00 wieder auf den Weg gemacht zur Station Piccadilly Circus, sind im Untergrund verschwunden und mit diesem ratternden, lauten Etwas wieder nach Earls Court gedüst. Der nette Dreadlockmann hatte schon Schichtende, denn der kam uns irgendwo mit müdem Blick entgegen. Stattdessen hat uns eine etwas reservierte Blondine im Hotel empfangen und den Laptop zurückgegeben. Und nach ein bißchen Frischmachen, ein paar kalten Getränken und einigen illegalerweise auf dem Klo (da ist Entlüftung) gerauchten Ziggis (wir rauchen zu viel!)
ist dieser Blogartikel entstanden. Und gleich geht’s dann auch in die Federkernkiste, denn wir haben für heute sicher genug erlebt und tolle Sachen gesehen und gegessen und überhaupt.

Kleine Nettigkeiten für London

Da war ich heute nochmal bei DM um die letzten Sachen für London einzukaufen und hab was ganz tolles gefunden.
Dazu muss ich vorwegschicken, dass ich einen kleinen schönen Lederkulturbeutel hab, der zwar toll ist und schon einiges mitgemacht hat und strapazierfähig ist, der aber nicht besonders gross ist. Also kauf ich mir immer diese kleinen Shampoos, Duschgels, Haarschaum, Lotion, Zahnpasta,… und was es halt so alles gibt. Ist wahrscheinlich nicht besonders umweltfreundlich, aber platztechnisch unumgänglich. Versuche neu zu befüllen waren meist mit grosser Schweinerei verbunden, so dass ich das einfach gelassen habe.
Gut ich habe mir auch noch einen neuen Kulturbeutel gekauft, der mir spontan gefallen hat, denn schliesslich muss ich das Ding auch ansehen ;-), und nicht zu teuer war.
Aber was ich gefunden habe und was mein Herz höher schlagen hat lassen, waren stabile Plastikfläschchen mit Schraubverschluss und einem festen Verschluss auf der Flasche selbst (oder in? Jedenfalls das Teil wo der Inhalt rauskommt). In rund und eckig, nicht zu klein und nicht zu gross. Direkt mal jeweils 2 eingepackt, die kleinen Hygieneartikel zurück und ab an die Kasse.
Jetzt sind die Fläschchen befüllt für London und ich bin glücklich :-).
Dass bei dem Schnelleinkaufs”bummel” dann noch so bisserl was seinen Weg in meine Tasche gefunden hat… war teilweise beabsichtigt *gg*. Nu kanns also losgehen *freu*!!!

Elitäre Schnepfe trifft Emily the strange

Ich bin eine musikalisch-elitäre Schnepfe und liebe Emily the strange!
Die Chorprobe mit einem neuen Dirigenten war für mich der Horror und Aussagen wie “das ist aber normal so für Chöre wie uns” und “sooo schlecht war der doch gar nicht” helfen mir da nicht weiter. Er hat mich genervt und ich glaube, wenn der genommen wird, dann bin ich nicht mehr lange da drin.
Aber Sonja hat mir endlich Emily the strange mitgebracht. Sogar den Comic und das Buch, aber ich hab mich für den Comic entschieden. Direkt in der Pause drin gelesen… KLASSE!!! Ich liebe sie jetzt schon :-).