Der Nastätter Bürgermeister und seine „gute“ Tat der Woche

Mein Leserbrief an die RLZ. Bisher wurde er nicht gedruckt…

Anscheinend fühlt sich keiner verantwortlich!

Eigentlich sollte am diesen Freitag (18.10.) in Nastätten Blutspende sein. Die Termine werden vom Blutspendedienst direkt mit der Stadt gemacht und das örtliche DRK nur informiert. Informiert, wann genügend Mitarbeiter vor Ort sein sollen um den Auf- und Abbau, die Verpflegung und Hilfe für das Blutspendeteam zu stellen. Schon bei der letzten Blutspende wurde dem DRK nur auf Nachfrage mitgeteilt seitens der Stadt, dass einige Teile des Bürgerhauses nicht nutzbar seien für die Spende. In der selben Woche! Doch dieses Mal wurde es noch „lustiger“!

Da beim letzten Mal schon kein Wasser vorhanden war, wollte der Bereitschaftsleiter dieses Mal wissen, wie die Lage ist. Nach mehrmaligem Hin- und Hertelefonieren mit Bürgermeister Emil Werner, dem Bauhof und dem Blutspendedienst musste am Dienstag dann beschlossen werden, dass die Spende ausfallen muss! Kein Wasser, keine Heizung, keine Räume! Und diese Informationen gab es auch nur nach einem Treffen des Bereitschaftsleiters mit dem Bürgermeister und dem lapidar hingeworfenen Satz des Bürgermeisters „Hoffen wir mal, dass warm ist, die Heizung ist nämlich nicht an.“.

Auch die Ausweichmöglichkeit Schule fiel leider aus- wegen der Ferien (?). Der Blutspendedienst bat darum, dass sich Jemand aus den Reihen des DRK Nastätten am Freitag an das Bürgerhaus stellt und den Spendewilligen die Situation erklärt.

Welche Situation?

  • Ein Bürgermeister, der mit dem Blutspendedienst Termine macht, es aber anscheinend nicht für nötig erachtet Irgendjemanden zu informieren, wenn die Umstände eine Spende nicht zu lassen.
  • Ein Bürgermeister, der sich lieber selbst am Freitag ans Bürgerhaus in Nastätten stellen sollte und den Leuten seine Unfähigkeit erklären sollte, anstatt sich „von“ zu schreiben.
  • Eine unmögliche Situation für den DRK Ortsverein Nastätten, die sich schon vorbereitet haben und schon Sachen gekauft haben für die Durchführung der Spende.
  • Ein Schlag ins Gesicht für Diejenigen, die etwas Gutes tun wollen und dringend benötigtes Blut spenden wollen.
  • Das DRK bekommt auch Geld für die Spender. Geld das dringend für die Ortsvereine und ihre Arbeit gebraucht wird. Diese Einnahmen fallen jetzt auch weg. Wenig, aber damit kann man die Leute ausbilden, das JRK auf die Beine stellen und die Ehrenamtlichen ausstatten!

Schade, dass so mit Menschen umgegangen wird, die Helfen wollen. Seien es die Spender oder die Leute vom DRK. Und so werden auch letztendlich die Ehrenamtlichen vergrault, die sich überhaupt noch für Etwas einsetzen!

*sarkasmus an* Vielen Dank, Herr Werner!!! *sarkasmus aus*

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