Das „Muss“ und das „Soll“

Gestern war mal wieder Seelenklempner angesagt. Nachdem es die letzte Zeit ja nicht richtig vorwärts ging, sondern durch viele Irritationen eher rückwärts, haben wir nochmal ein paar Sachen definiert. Dazu hoffe ich einfach, dass die Dramen und Grausamkeiten innerhalb meiner Liebsten endlich ein Ende nehmen!

Langfristiges Ziel:

  • wieder normal am Alltag teilnehmen und dadurch auch wieder zur Arbeit zurückkehren

Mittelfristige Ziele:

  • Alleine den Alltag bestreiten können
  • Das Gerede der Leute ignorieren -sie sind keine Experten (O-Ton Doc)- daher:
  • auf mich konzentrieren und höchstens von meinem Schatz „kontrollieren“ lassen

Kurzfristige Ziele:

  • Meinen Aktionsradius erweitern
  • Mehr in die Öffentlichkeit und auch in ungewohnte Umgebungen und Situationen trauen
  • Langsam aber sicher immer öfter ohne Watson agieren (auch ohne ihn als Schutzpuffer im Hintergrund)
  • „Alte“ Aktivitäten wieder aufnehmen (gehört auch mit zu den mittelfristigen Zielen, da wohl langwieriger)

Die Dauer ist nicht absehbar. Die Seele jedes Menschen ist anders gestrickt und kann nicht reglementiert werden. Aber durch diese Struktur habe ich auch wieder ein Halteseil.

Der ganze Kummer mit unserer Kleinen ist in den Hintergrund getreten, die Trauer bleibt wohl ein Leben lang, aber ich kann relativ gut damit umgehen. Doch so Vieles ist dadurch hochgekommen und versucht nach Jahren und Jahrzehnten mein Leben zu zerstören. Das darf ich nicht zulassen! Und daher „muss“ und „soll“ ich raus. Raus aus meinem schönen Kokon, den ich mir gespannt habe. Das wird noch Arbeit bedeuten :| .

Ein Gedanke zu “Das „Muss“ und das „Soll“

  1. Liebe Silke,

    dieses Lied ist mir spontan zu deinem Eintrag eingefallen:
    Herr, wohin sonst sollten wir gehen?
    Wo auf der Welt fänden wir Glück?
    Niemand, kein Mensch, kann uns so viel geben wie du.
    Du führst uns zum Leben zurück. Nur du, nur du schenkst uns Lebensglück.
    Aus deinem Mund höre ich das schönste Liebeslied,
    an deinem Ohr darf ich sagen, was die Seele fühlt.
    An deiner Hand darf ich fallen und du hälst mich fest.
    An deinem Tisch wird mein Hunger gestillt.
    von Thea Eichholz-Müller

    Liebe Grüße aus Heidelberg,
    Maike

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