HUMAN

Gerade jetzt an Ostern finde ich es wichtig an etwas zu erinnern. Jesus ist am Kreuz gestorben und wieder auferstanden, um uns rein zu waschen. Unsere Sünden zu sühnen. Gott hat seinen Sohn nicht sterben lassen, damit wir weiter Kriege führen und andere Menschen runtermachen!

Wir sollten eines nicht vergessen… das Allerwichtigste, das in dem Video der Pentatonix wundervoll zu sehen ist:

Wir Alle sind Menschen!

Zum Jahresbeginn

Das neue Jahr hat hier mit strahlendem Sonnenschein begonnen. Ich wünsche euch Allen ein Jahr mit vielen wunderbaren Begegnungen und Erfahrungen, ein Jahr voll Sonnenschein im Herzen und auf der Seele, ein Jahr, auf das ihr in einem Jahr zufrieden und erfüllt zurückschauen könnt! Ich wünsche euch Allen Gesundheit, liebevolle Wertschätzung und Gottes Segen, der euch auf euren Wegen beschützt und behütet!
Gott gebe dir
für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht
und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit.
Für jedes Problem, das das Leben schickt,
einen Freund, es zu teilen,
für jeden Seufzer ein schönes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.
– irischer Segenswunsch –

Flüchtlinge in Bayern

Ich weiss momentan echt nicht, was ich von dem Ganzen halten soll…

Heute morgen um kurz vor 6 Uhr standen schon Polizisten am kleinen Grenzübergang in Bayerisch Gmain. Heute mittag auf der Heimfahrt kamen mir 6 Polizeibusse entgegen, das Tanken in Grossgmain brachte 30 Minuten Wartezeit, da die Polizisten JEDES Auto angehalten haben und reingeschaut haben. An unserer Kreuzung in einem Ortsteil von Bad Reichenhall stehen Polizeibusse und holen Autos raus und kontrollieren. Unser BRK ist absolut am Anschlag und ein Ende ist nicht in Sicht. Täglich wird alarmiert, damit Ehrenamtliche bei der Versorgung der Flüchtlinge helfen können.

In den letzten 3 Monaten habe ich auf der Arbeit fast täglich mit UMF (unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen) zu tun gehabt. Ich habe traumatisierte Kinder gesehen, habe mich über ein zaghaftes Lächeln gefreut, über Dankbarkeit, mich über mangelnde Kommunikation zwischen den verschiedenen Stellen geärgert.

Ich verstehe irgendwo, dass der Strom der Flüchtlinge in eine geordnete Bahn gebracht werden muss, da selbst in einem so organisierten Land wie unserem allmählich das Chaos auszubrechen droht. Sonst gibt es auch bei uns hier bald Zustände wie in Ungarn.

Ich persönlich fühle mich gerade- man möge mir die Ausdrucksweise verzeihen- wie an der Front. Bad Reichenhall ist in den Medien, Freilassing ist in den Medien. Ich fühle mich unwohl, wenn mir solche Massen an Polizeiautos entgegenkommen, Polizisten in Schutzwesten aus ganz Bayern müssen auch Übergriffe der Schlepper fürchten. Selbst Elmau hat uns hier unten nicht soviel Polizei beschert!

Wenn ich die Berichte lese, die Flüchtlinge sehe, dann hab ich Tränen in den Augen. Die Augen der Kinder spiegeln soviel Leid wider. Ich fühle mich teilweise gelähmt, wenn ich mich frage, was ICH machen kann. Ich könnte schreien, wenn ich teilweise Kommentare lese, die so menschenverachtend und fern der Realität sind.

In wenigen Wochen soll nach momentaner Wettervorhersage hier der erste Schnee fallen. Was ist mit den Menschen, die dann noch auf der Flucht sind? Mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich daran denke.

Geht es euch auch so, dass ihr fast gelähmt vor soviel Leid und soviel Stimmungsmache und soviel kräftezehrendem Engagement seid?

Was haltet ihr denn von den Grenzkontrollen?

Das Verständnis wird weniger

Ich habe ja wirklich Verständnis für Streiks. (Wobei ich ehrlicherweise die KiTa-Streiks mit gedrückteren Daumen sehe und allen sozialen Berufen da viel Glück und Erfolg wünsche!)

ABER:

Wie kann es ein, dass ein Herr Wesselsky tausende Arbeitnehmer verhöhnt und ihnen sagt, dass es ja Alternativen gibt um zu ihrer Artbeitsstelle zu kommen UND er beim Vorschlag eines unabhängigen Schlichters einfach sagt, das sei ein PR-Gag und wenn das schriftlich da sei, dann würde man sich VIEL Zeit nehmen diesen Vorschlag zu prüfen???

Es tut mir wirklich leid, aber so ein Verhalten ist für mich nur noch Machtkampf und kein Arbeitskampf!

Es geht hier nicht um Egos, die mittlerweile viele Deutsche und Touristen drangsalieren und die keinerlei Verständnis für den Grund des Arbeitskampfes hervorrufen sondern das Gegenteil bewirken! Nur durch Solidarität kann eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreicht werden. Leider schwindet eine solche Solidarität zunehmend! Und das müssen dann auch andere Arbeitnehmer ausbaden, die für ihre Rechte kämpfen. Und Menschen, die im Bereich der Bahn arbeiten jedoch nichts mit dem Streik zu tun haben. Da gibt es schon Gewalt gegen Subunternehmer der Bahn. Wie kann so etwas denn sein???

Meine Befürchtung ist, dass so ein Verhalten die Toleranz und die Unterstützung der Streikenden und ihrer Ziele zerstören. Und dass hier sogar Arbeitsplätze vernichtet werden können mittlerweile…

Man mag mich verurteilen, aber für mich ist das mittlerweile nur noch eine Ego-Show von Herrn Wesselsky, der hauptsächlich sich im Mittelpunkt der Medien sehen will und der mehr Spielchen spielt als die Bahn!

P.S.: Ich wünsche Allen Streikenden, dass sie ihre Ziele so gut wie möglich verwirklichen können! Bei ihrem Arbeitskampf aber Verhältnismässigkeit und Verständnis nie vergessen!

Das Problem ist der Besitzer

Leider sehe ich gerade wieder viele Diskussionen auf Facebook etc. über „Kampfhunde“. Ich bin wahrlich kein Hundemensch, ich bin ein absoluter Katzenmensch und liebe meine Fellbündel. Ich habe teilweise sogar Angst vor Hunden, wenn die angeschossen kommen und aggressiv bellen und so.

ABER von den ca. 5+ Hunden die mir bisher in diversen Teilen meiner Knie gehängt haben war KEIN EINZIGER ein „Kampfhund“! Das waren (man verzeihe mir meine Ausdrucksweise) Fusshupen, die keinerlei Erziehung genossen haben! Selbst der Schäferhund, der mir im Bein hing, war ein armer verängstigter Hund, der wohl daheim nichts zu lachen hatte und die Besitzerin einfach unfähig und hatte ihn nicht im Griff (da hab ich mich eher über die Besitzerin aufgeregt, als über den Hund). Ab Kniescheibenhöhe sind die Viecher meist nur gefährlich, weil sie dich umwerfen, wenn sie knuddeln wollen…

Gefährlich ist meines Wissens nach z.B. ein Pitbull, weil sein Kiefer so konstruiert ist, dass er ne Sperre bekommt, wenn er mal zugebissen hat. ABER wenn der Hund erzogen ist und zwar nicht aggressiv, dann weiss ich echt nicht, wo das Problem liegt. Mir ist ein gut erzogener Pitbull glaub ich lieber als ne Töhle, die ja „nur spielen“ will und weder angeleint ist noch hört!!!

P.S.: Der geneigte Leser kann ja mal schauen welche „lustigen Handtaschenhunde“ eigentlich mal als Jagdhunde etc. gezüchtet wurden…