JA!

Ein klares JA zur Ehe für Alle! Klar? Naja… Zuerst einmal: den Titel „Ehe für Alle“ finde ich unmöglich! Es gibt die Ehe PUNKT! „Ehe für Alle“ ist/war ein Titel, der immer wieder gezeigt hat, wie diskriminierend wir hier sind.Ich habe oft Memes gesehen, in denen stand, dass wir ja auch nicht homo-einkaufen oder Ähnliches. Dem kann ich nur zustimmen!

Warum Merkel sich so in die Bredouille geritten hat erschliesst sich mir nicht. Aber egal :D Nachdem Rheinland-Pfalz das Gesetz erstmals 2013 in den Bundesrat gebracht hatte und aus formalen Gründen 2015 erneut, gibt es jetzt endlich eine Entscheidung des Bundestags. Das macht mich schon stolz auf mein Heimatbundesland :wink: . Nur dadurch konnte diese Entscheidung so schnell auf die Tagesordnung. Was gerne „übersehen“ wird, ist die Tatsache, dass Frau Merkel und ihre „Mitverteidiger des Abendlandes“ eine so schnelle Reaktion (die sie als Vertrauensbruch und nahe am Rande des Koalitionsbruches sehen) herausgefordert haben durch ihre Blockaden über Jahre!

Nun ist die Stunde der CDU/CSU gekommen, die bereits Rechtsexperten  daran setzen und versuchen werden diese Entscheidung vor dem Bundesverfassungsgericht zu revidieren… Erbärmlich! Das mag kein nettes Wort sein, aber meine einzige ehrliche Reaktion. Nirgendwo im Grundgesetz ist der Begriff „Ehe“ erläutert.Die gesellschaftliche Auffassung von Ehe hat sich gewandelt und ist somit nicht fest. Ich weigere mich gerade mir weitere krude Gründe dagegen anzuschauen/-hören. Merkels Nein und gleichzeitig das Ja zu einem vollen Adoptionsrecht für homosexuelle Paare sind ein weiterer Beweis ihrer Haltung. Nur nicht eine klare Meinung zeigen, bloß nicht auf eine Seite stellen, beim besten Willen nicht eine Position beziehen auf die man festgelegt werden könnte. Johannes Kahrs hat es so schön gesagt: „Liebe Frau Merkel, danke für nichts“. Leider drängt sich der Gedanke auf, dass Frau Merkel hier nur auf die Forderung der Parteien in den letzten Tagen einging, die eine rechtlich vollkommen gleichgestellte Ehe für Alle als Koalitionsvoraussetzung nach der Bundestagswahl forderten. So konnte sie sich wieder einmal herauswinden und mit ihrer roten Karte ihrer eigenen Partei und Wählerschaft zeigen, dass sie das eigentlich gar nicht will. Nun kann ja gemütlich Wahlkampf damit gemacht werden, wie böse der Koalitionspartner SPD war und dass das alte Schreckgespenst (rot-rot-grün) diese Entscheidung forciert und dann gemeinsam abgestimmt hat…

Ich jedenfalls freue mich über diese Entscheidung! Auch wenn sie überfällig war und die Nachdebatten der CDU/CSU jetzt schon peinlich und unterirdisch sind. Leider erscheint es mir, dass der Kampf noch nicht vorbei ist und die Erzkonservativen noch so manche unschöne Überraschung aus dem Hut ziehen und mit unmöglichen „Argumenten“ daher kommen werden. Nennt mich Pessimist, aber ich habe dieses Spielchen lange genug mitgespielt um realistisch zu sein.

Aber davon lasse ich mir die Freude über das „JA“ nicht nehmen! Und ich muss auch sagen, dass ich manchem CDU’ler eine Entscheidung wie heute nicht zugetraut hätte und daher u.a. Kanzleramtschef Peter Altmaier, Generalsekretär Peter Tauber und Ex-Familienministerin Kristina Schröder Respekt zolle. Sie haben mich positiv sehr überrascht! Noch ein kleines Wort (auch wenn das schon zuviel ist eigentlich :-| ) zum Nein und der Rede der Frau Steinbach. Hier zeigte sich wieder einmal unschön welch Geistes Kind diese Dame ist. Jedenfalls hat der Bundestagspräsident Lammert ihr die richtige Antwort gegeben! Ich werde hier weder etwas verlinken noch weiter erläutern, denn selbst eine so kleine Bühne möchte ich dieser Frau nicht geben!

Glückwunsch an Alle,

die bisher eben nicht gleichgestellt waren!

Um es mit Martin Schulz zu sagen:

„Die Ehe für alle ist beschlossen. Damit gibt es Einigkeit und Recht und Freiheit in Deutschland jetzt für alle, die sich lieben.“

Er sagte übrigens auch noch, dass „kein Sieg für die SPD (ist). Das ist ein Sieg für Toleranz, Respekt und Menschenwürde„. Das ist die Fairness, die ich will!

 

 

Das Problem ist der Besitzer

Leider sehe ich gerade wieder viele Diskussionen auf Facebook etc. über „Kampfhunde“. Ich bin wahrlich kein Hundemensch, ich bin ein absoluter Katzenmensch und liebe meine Fellbündel. Ich habe teilweise sogar Angst vor Hunden, wenn die angeschossen kommen und aggressiv bellen und so.

ABER von den ca. 5+ Hunden die mir bisher in diversen Teilen meiner Knie gehängt haben war KEIN EINZIGER ein „Kampfhund“! Das waren (man verzeihe mir meine Ausdrucksweise) Fusshupen, die keinerlei Erziehung genossen haben! Selbst der Schäferhund, der mir im Bein hing, war ein armer verängstigter Hund, der wohl daheim nichts zu lachen hatte und die Besitzerin einfach unfähig und hatte ihn nicht im Griff (da hab ich mich eher über die Besitzerin aufgeregt, als über den Hund). Ab Kniescheibenhöhe sind die Viecher meist nur gefährlich, weil sie dich umwerfen, wenn sie knuddeln wollen…

Gefährlich ist meines Wissens nach z.B. ein Pitbull, weil sein Kiefer so konstruiert ist, dass er ne Sperre bekommt, wenn er mal zugebissen hat. ABER wenn der Hund erzogen ist und zwar nicht aggressiv, dann weiss ich echt nicht, wo das Problem liegt. Mir ist ein gut erzogener Pitbull glaub ich lieber als ne Töhle, die ja „nur spielen“ will und weder angeleint ist noch hört!!!

P.S.: Der geneigte Leser kann ja mal schauen welche „lustigen Handtaschenhunde“ eigentlich mal als Jagdhunde etc. gezüchtet wurden…

Sinn und Unsinn von Autofahren

Ich habe da ein kleines Problem. Es gibt gewisse Dinge, die ich einfach nicht verstehe. Vielleicht kann mir ja hier irgendwer helfen das zu verstehen.

Wenn es dunkel ist und am Auto das Licht eingeschaltet wird, dann kann ich folgende Verhaltensweisen immer und immer wieder beobachten:

  • sobald ein Auto mit Licht entgegenkommt wird abrupt abgebremst und an dem „gefährlichen Objekt“ entlanggeschlichen
  • trotz schildkrötenartiger Geschwindigkeit ist es nicht möglich auf der eigenen Seite zu fahren (egal ob es sich um eine Kurve handelt oder nicht :o )
  • auf gerader Strecke wird trotz einem Tempolimit von 100 km/h nur 50 bis höchstens 60 km/h gefahren, aber kein Fernlicht eingeschaltet um besser sehen zu können.

Das Alles, obwohl auf der selben Strecke wenn es (relativ) hell ist (sei es neblig oder nass oder Schnee):

  • bei Tempo 70-Geschwindigkeitsbegrenzungen regelmäßig zu schnell gefahren wird
  • bei Überholverboten in den 70er-Zonen regelmäßig überholt wird
  • das Fahren auf der eigenen Seite regelmäßig als unsinnig angesehen wird
  • usw. usw. usw.

Rein statistisch müssten eine ganze Menge der Fahrer zu meinen Zeiten die Selben sein.

Also:

Was läuft denn da schief???

Auf der Strecke ist wahrlich schon genug passiert, auch wenn es die letzte Zeit ziemlich ruhig war. Mich ärgert einfach, dass die Polizei an einer einzigen Stelle ab und an (in letzter Zeit eher gar nicht) steht und Geschwindigkleiten misst. Dass ich an mindestens 4 Stellen, an denen ich die 70 fahre und Überholverbot ist, regelmäßig mindestens einmal pro Woche überholt werde. Und ich wetten könnte, dass viele von den Idioten zu den „Nachtschleichern“ gehören.

Eine klassische Kopf-an-Wand-Situation!

Kuchen perfekt backen für eine Torte

Schon lange habe ich mit Motivtorten geliebäugelt. Einmal war mir der Aufwand zu gross, dann fehlten Werkzeuge, der „Ausgangskuchen“ war nicht wie gewünscht… Und ich habe es mir nie wirklich zugetraut :worried: . Klar, für Torten bin ich mittlerweile zuständig, aber halt ohne Chichi drumherum (aussenrum).

Bei der Tortentante habe ich nun eine wundervolle Anleitung gefunden um „Kuchen ohne Hubbel“ zu backen -> s. hier.

Ich habe heute eine Spanisch Vanille mit der „Alufolien-Methode“ gebacken und bin begeistert! Der Kuchen ist wunderbar eben. Nicht vergessen darf man natürlich, dass sich die Backzeit bei 160°C verlängert (ca. 30 Minuten).

Nun muss ich nur noch schauen, wie ich eine Marzipandecke hinbekomme und die dann auf (oder an?) die Torte bastele. Muss eine Ganache drunter oder aprokotieren… Ausserdem bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, wie die Spanisch Vanille schmeckt :wink: . Ich hoffe ja mal gut :) . Mal schauen, wer dann das fertige Kunstwerk mitschnabulieren darf :p

Muttertag

Tja, heute ist also Muttertag… Ich weiss ja nie genau, was ich von solchen „Pseudofeiertagen“ halten soll. Und die Aussage, dass man auch keinen Muttertag braucht, wenn man sonst keinen Pfifferling auf die Mutter gibt- da stimme ich zu.
Interessant ist für mich selbst meine momentane Gedankenlage.
Heute war die Vorstellung des Ältesten meiner Cousine und da ich nächste Woche bei der Konfirmation -aufgrund einer für mich sehr wichtigen Hochzeit eines lieben Freundes- nicht da bin, ging es heute in die Kirche und danach zum Essen. Als die Kirche vorbei war, bekam jede Frau eine Rose für den Muttertag. Verwirrend! Aber wie sagte ich so schön: „Ein Jahr zu früh“… Trotzdem mache ich mir so meine Gedanken, wie es dann sein wird, was ich dann als Mutter gerne hätte,…
Wie verändert sich dieser „Blumenhändlerunterstützungstag“, wenn man selbst Mutter ist? Ist es uns Frauen dann doch so immens wichtig?
Ich bin noch zu keiner Antwort gekommen.
Was sagen evtl. mitlesende Mütter dazu?