Ich will ein Tablet gewinnen

Da es bei Cashy zur Feier von 7 Jahren Blogbestand eine tolle Menge an Spielzeug für grosse Kinder gibt und ich ja sooo sehr mit nem Tablet liebäugle, möchte ich mir hiermit ein weiteres Los erwerben (ich lüge, es sind 4, aber wenn ich schon kein google+ oder twitter habe :wink: ):

Cashys Blog ist 7 Jahre alt und er haut tolle Preise raus!

Also drückt mir die Daumen, dass sich mein Traum erfüllt! Ansonsten könnt ihr euch auch gerne bei meinem besseren Drittel melden und „Zuzahlungen“ anbieten. Es gibt doch da in nicht allzuferner Zukunft ein Ereignis, das sich damit verbinden ließe :p .

Hab ich jetzt genug geschleimt und gewinne was Tolles? Drückt mir die Daumen! Ich will ein schönes neues Silkespielzeug *seufz*

Was lange währt

… wird endlich gut.

Nachdem ich mich sehr lange darum gedrückt habe (weil ich keine Lust hatte nach einem Programm zu suchen und mich dann reinzuarbeiten und überhaupt), habe ich es dank Martin nun doch in die Hand genommen.

Kurze Vorgeschichte:

Ich singe ja seit mittlerweile über 2 Jahren bei SINGchron ’99 in Oelsberg mit. Mein Dirigent Jochen hatte mich damals für ein Konzert „engagiert“ und irgendwie bin ich hängengeblieben (und nicht nur am Chor, gelle Watson :D ). Im letzten Jahr durften wir bei der SWR Sonntagstour mit Johannes Kalpers mitmachen und haben eine wunderbare Zeit im Tonstudio und bei den Filmaufnahmen verbracht. Nun haben wir auch nach mehreren Anfragen noch nicht unseren Clip und die Tonaufnahme bekommen.

Das Problem:

Den ganzen Film hatte ich schon zur Hand, da mein Papa die Sendung aufgenommen hatte. Aber ich hatte keinerlei Schimmer, wie ich nun daraus unseren Clip rausschneide. Ich hatte befürchtet, dass es erstmal eine langwierige Suche nach einem Programm erfordern würde und dann das Einarbeiten in das Programm. Also Zeit, Zeit und nochmals Zeit… und verdammt viel Arbeit.

Die Lösung:

Am Wochenende war ich nun einen Abend bei Martin und was soll ich sagen, ausser viel Blödsinn gelabert und geschaut (ich sage nur youtube und Werbefilme aus den 70er und 80ern :grin: ), kamen wir auch auf mein Problem zu sprechen. Schliesslich ist schon ne lange Zeit vergangen seit der Ausstrahlung. Und da kam das rettende Stichwort: Windows Movie Maker. Martin hat mir auch gezeigt, was er damit schon gemacht hat und nachdem ich es dann gestern runtergeladen hatte und mal kurz reingeschaut hatte, wurde heute losgelegt.

Der Movie Maker ist intuitiv zu bedienen und bietet genau das, was ich (nicht) gesucht habe. Es war etwas schwierig, die genaue Zeitspanne einzustellen und zuzuschneiden, da geht es um Millisekunden, aber das liegt am Film, nicht am Programm. Dann sollten Anfang und Ende schön werden. Einblenden und Ausblenden waren gut einzustellen und nach viel weniger Zeit, als ich dachte, war ich fertig.

Doch wie bekommt man sein eigenes Filmchen auf die Homepage (die eine Unterseite meines Blogs hier ist)? Tja, das war auch noch mal schwieriger… Verschiedene Versuche brachten kein Ergebnis (nicht etwa ein unerwünschtes oder schlechtes… nein… gar keins!). Selbst eine Umwandlung aus wmv in flv brachte mir irgendwie- gar nichts :( . Nachdem ich dann dank der Internetrecherche darauf gestossen bin, dass die Einbindung so auch nicht möglich ist in einem WordPressblog, musste ich dann doch den Umweg über youtube gehen. Und siehe da, es klappte:


Viel Spass beim Anschauen und Anhören!

Im Fokus der Öffentlichkeit

Im Moment liest man ja an jeder Ecke von Rudi Assauer. Genervt bin ich davon gar nicht. Aber sicher gibt es Menschen, die sich fragen, was das soll und dass viele andere Menschen auch Alzheimer haben. Bestimmt kennt fast Jeder Jemanden, der auch dement war/ist, Alzheimer hatte/hat,… Was mich in solchen Momenten immer wirklich berührt ist der Mut dieser Berühmten. Es gibt bestimmt nicht nur positive Reaktionen, wenn ein Mensch, der in der Öffentlichkeit steht, sich zu einer Krankheit bekennt. Mir fällt jetzt dabei direkt Gaby Köster ein und ihr Buch. Es wird Menschen geben, die sofort sagen, dass diese Promis ja nur damit an die Öffentlichkeit gehen, um Geld zu verdienen. Was solche Menschen jedoch nicht verstehen, ist das, was mir bei solchen Aktionen wichtig ist. Das, was meiner Meinung nach auch der Grund dieser Promis ist, sich zu „outen“.

Aufklärung.

Wann wurde denn in Deutschland gross über Schlaganfall geredet. Wann gross über Alzheimer.

Krankheiten sind tabu.  Krebs und Aids sind oft genug „in aller Munde“. Aber es gibt Krankheiten, die sind genauso tödlich, genausoschlimm für den Betroffenen und seine Angehörigen und teilweise viel viel leiser. Viel bedrückender, weil es keine Lobby gibt. Klar, bei Schlaganfällen gibt es mittlerweile extra Notfallzentren, es gibt Memory-Kliniken für Alzheimer. Aber in der Öffentlichkeit stehen diese Krankheiten erst, wenn ein Promi daran erkrankt ist und den Mut findet darüber zu reden. Soweit ich es verstanden habe, hat Rudi Assauer auch sehr lange damit gezögert seine Krankheit öffentlich zu machen. Gaby Köster hat sich Jahre zurückgezogen und die wildesten Gerüchte kursierten. Ein Promi hat strahlend und ohne Makel zu sein. Ich finde, es braucht wirklich Mut das eigene Bild in der Öffentlichkeit zu zerstören und etwas für seine/ihre Leidensgenossen zu tun!

Bei Schlaganfall denke ich immer an mein eigenes Risiko. Mein Großvater hatte seinen ersten Schlaganfall mit Mitte 40, dessen Vater sogar mit Mitte 30, mein Alter. Ich kannte meinen Opa nur krank im Sessel sitzend. Bei Alzheimer denke ich an meinte Tante. Bis heute weiss ich nicht genau, was der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz ist und irgendetwas lässt mich das nicht genauer recherchieren. Damals war ich noch zu klein, um meiner Mutter bei der Pflege zu helfen und musste mit ansehen, wie sie sich abgerackert hat, während meine Tante immer mehr „seltsame“ Momente hatte. Mit der Hand über die Tischdecke strich und das Geld, das da angeblich lag zusammenstreichen wollte.

Nur wenn solche Krankheiten in den Fokus der Öffentlichkeit gezogen werden und diskutiert werden, kann den jetzigen und zukünftigen Betroffenen geholfen werden.

Und deshalb bin ich Menschen wie Assauer und Köster dankbar, dass sie ihre eigenen Vergänglichkeit, ihre Unzulänglichkeiten der Welt offenbaren. Und dadurch Hilfe anschieben. Denn erst wenn man selbst betroffen ist, kann man jede kleine Neuigkeit in der Therapie, jede kleine Unterstützung in solchen Krisen wertschätzen. Und wer weiss, dass es nicht nur den Normalo trifft, sondern Jeden, egal wie reich, berühmt, bekannt er ist, der ist auch bereit darüber zu reden und zu helfen. Und erst wenn eine Krankheit im Fokus der Öffentlichkeit ist, erst dann wird weniger Geld für unsinnige Bürokratie-Verschlechtbesserungen und ein teures Bild für den Chefarzt ausgegeben, sondern dort verbraucht, wo es auch wirklich gebraucht wird.

In der Pflege und der Forschung.

Bärlin-Urlaub Kuriositäten

Hier noch ein paar Kuriositäten aus Berlin und Potsdam. Ich lasse das einfach mal unkommentiert stehen :p Es lohnt sich die Bilder genauer zu betrachten :p

Zu dem blauen Schild noch:

„An die Polizei! Wir haben eine Klingel! Tür eintreten NICHT notwendig! Eventuell benötigen wir ca. 1-1 1/2 Minuten ab Ertönen des Klingelsignals bis zum Betätigen der Türklinke. Bitte mit der Zerstörung des Tors solange warten!“

Wiesengolf

Bei Watsons Eltern habe ich einen Flyer gesehen, in dem Wiesengolf in der Nähe angepriesen wurde. Erst konnte ich mir nichts darunter vorstellen, aber es klang interessant und Watson war auch daran interessiert. Leider ging es bei unserem ersten Besuch zeitlich und wettermässig nicht (zuviel Sonne für mich :wink: ), also war unser zweiter „Kurzurlaub“ dafür angedacht. Da Watsons Mama schon im alten Zuhause war, konnte nur der Papa mit. Und was hatten wir für einen Spass! Gespielt wird mit einem Holzschuh, der an einem Stiel befestigt ist und ein kleiner Fussball diente als „Einlochobjekt“. Als Mischung zwischen Minigolf und normalem Golf, war der „Spielplatz“ eine Wiese, etwas breiter, aber schmaler als ein Fussballplatz und die Hindernisse waren aus Strohballen, Reifen und ähnlichem gefertigt. Passend zur Natur drumherum. Eingelocht werden musste in einen im Boden versenkten normalen Eimer. Wir haben ja sooo gelacht.

Abschluss und sozusagen „Extra-Loch“ war Schuhwerfen durch 2 Ringe. Wer dann den Reifen am Boden traf, bekam nochmal extra Punkte. Und ganz stolz muss ich gestehen, dass ich als Einzige den Reifen mit dem Schuh getroffen habe. Wie ich das geschafft habe, weiss ich ja immer noch nicht :wink: . Aber strahlender Gewinner war dann Old Watson! Und abgeschlagen mein geliebtes besseres Drittel :p . Endlich habe ich den Kerl mal in was geschlagen :grin: . Und ich muss sagen… Ich würde das direkt nochmal machen!!!