Hingeschaut und gestaunt

An unserem 7. Jahrestag wollten wir uns einen schönen Abend mit einem schönen Film auf dem Sofa gönnen.Also haben wir etwas auf Amazon geschaut (da wir Amazon Prime haben). Viel Mist, auf manches hatten wir keine Lust. Irgendwie kamen wir auf „Inglourious Basterds„… ok… ich gebs zu… ich hab da bisserl was verwechselt *hust*. Ich dachte irgendwie es sei „Monuments Men„… classical fail :wink:

Irgendwie wird Tarrantino kein Lieblingsregisseur… er irritiert und verwirrt mich. Gefällt Vielen- mir nicht so. Aber schlecht war der Film nun nicht. Ab und an zu brutal für mich, ab und an zu comichaft oder klischeehaft. Der Film ist in 5 Kapitel eingeteilt und im 5. Kapitel dachte ich, mich trifft der Schlag. Da mein besseres Drittel Nichts gesehen hatte, musste er erstmal zurück spulen (hilfreich dabei ist es die Fernbedienung richtig rum zu halten, sonst spult man vor und versteht nicht warum :grin: ).

Wir befinden uns im Kino. Die Nazigäste werden zum Beginn des Films in den Saal gerufen. Die Kamera schwenkt auf erst einen, dann den zweiten Platzanweiser und…. ja ich glaube es kaum… nee, oder?

Bela B.!

Klasse! Ich finde das immer noch zum Kugeln! Und für mich DAS Highlight des Films :)

Wer es sich anschauen möchte: HIER->

 

Eine Torte zum Wintergeburtstag

Da mein Papa nunmal ein Wintergeburtstagskind ist, habe ich lange überlegt, was für eine Torte er bekommt.Vielleicht nicht überraschend kam mir die Idee beim Blick aus dem Fenster :grin: . Es sollte also eine Schneemanntorte werden. Da er Stachelbeeren sehr mag wollte ich die auch „einbauen“. Irgendwie habe ich nichts Schönes gefunden ausser der immer-wieder-die-selbe-Stachelbeer-Baisertorte (wie auch immer sie grade genannt wird). Darauf hatte ich keine Lust! Nach einigem Überlegen kam ich auf folgende Lösung:

Der Bauch wird eine Stachelbeer-Nusstorte mit weisser Schokoladencreme, der Kopf wird ein beschwipster Kirsch-Schokokuchen.

Zuerst wurden die Kuchen gebacken und zum Weiterverarbeiten vorbereitet (der Schoko-Kirsch bekam keine Füllung). Am einfachsten geht es nachher zum Weiterverarbeiten, wenn der Kuchen „ohne Hubbel“ gebacken ist, dann gibt es auch nicht soviel zum Schneiden. Ich habe diesmal einen Rand um die Torte stehen lassen und praktisch inwendig gefüllt mit der aufgeschlagenen Schokoladencreme und den Stachelbeeren in den einzelnen Schichten. Danach wurden beide Kuchen mit der Ganache (der unaufgeschlagenen Schokocreme) ordentlich eingestrichen. Der Kopf, der Schoko-Kirschkuchen (mit den in Kirschlikör und Rum eingelegten Kirschen :grin: ), bekam auch einen kleinen Ausschnitt. Mit Hilfe meines besseren Drittels wurde dann Fondant geknetet, ausgerollt und die 2 Kuchen eingedeckt. Die Dekoelemente wurden per eingefärbtem Fondant vorbereitet.

Mit Wodka habe ich dann die Einzelteile angeklebt und fertig war der Schneemann. Damit er noch richtig schön glänzte habe ich dann mein Dampfbügeleisen rausgeholt und die Torten schön bedampft. Erstes Mal gemacht und das Ergebnis ist toll, wie man sieht!

Die 76 für das Geburtstagskind in den Braubacher Farben musste dann natürlich auch noch sein :wink: . Das Schneiden ging dann erstaunlich gut und mit etwas Kreativität auch ganz nett. Es gab noch ein Käsekuchenherz mit Mandarinen und leckerem Guss. Also da finde ich, dass wir die Herausforderung schöne Stücke zu schneiden auch hervorragend gelöst haben!

Die Kuchen wurden gut angenommen und haben wirklich lecker geschmeckt. Nur mein Bruder meinte überraschenderweise, dass er das nächste Mal die Kuchen lieber ohne das „süsse Zeug aussenrum“ hätte :grin: .

Kleiner Tipp am Rande noch:

Sucht euch erst ein Gefäss zum Transport und passt da die Grösse der Torten an! Ich habe meinen Fundus durchsucht und mich dann mit meinen Backformen hingestellt und geschaut, welche in die Transportbox passen!

Durchgeknetet

Da mich mein Rücken schon seit vor Weihnachten beutelt und ich erst nur mit stärksten Schmerzmitteln und dann mit großen Schmerzen durch die Gegend wackle, war ein Besuch beim Orthopäden angesagt. Dieser hat mich jetzt zur Krankengymnastik geschickt.

Also eines kann ich jetzt schon sagen:

Physiotherapeuten müssen eine sadistische Ader haben!

Den letzten Termin hat die Dame mich ordentlich gequält… die ersten Male haben mir gut getan und ich war stundenweise wirklich schmerzfrei. Dieses Mal nicht! Morgen darf/soll ich wieder meine Übungen machen (2 Tage durfte ich jetzt nicht) und ich hoffe, dass sie am Freitag dann wieder etwas Gutes für mich tut.

Bald zurück in der Glotze

Als ich kurz vor Weihnachten las, dass eine meiner Lieblingssendungen wieder ins Fernsehen kommt, da habe ich mich echt tierisch gefreut! Auch wenn ich nicht viel TV schaue und die Fernsehzeitung auch mal 7 Tage unumgeblättert rumliegen kann, gibt es einige Sachen, die ich mir immer wieder anschauen kann. Dazu gehören nicht nur Dokus, Dokus und nochmal Dokus. Eine Sendung, die ich immer geliebt habe, ist „Genial daneben“ (ausser der letzten Staffel… sorry, aber ohne Hella von Sinnen… geht gar nicht!). Man konnte schliesslich auch viel Blödsinn dabei lernen :grin: .

Natürlich habe ich auch wieder das gemacht, was ich damals schon immer gemacht habe (und nie Glück hatte *schnüff*). Diesmal aber schon!!! Denn ich bekam eine Mail, die mir sagte:

Herzlichen Dank für die Einsendung Ihrer Fragen für ,Genial daneben‘. Wir haben Ihre Frage XY gerne in den Fragenkatalog für die Sendungen aufgenommen.

Für den Fall, dass Ihre Frage in einer der Sendungen gestellt wird und unser prominentes Rateteam dann nicht die richtige Antwort dazu nennen kann,  würden Sie 500 Euro gewinnen.

Zwar is das „Höckerchen“ nicht mehr dabei, aber Wigald Bohning ist als Klugscheisserle und so eine gute Alternative m.E. nach. Die wechselnden Gäste für erst einmal 6 Folgen, die wohl im März ausgestrahlt werden, sind Luke Mockridge (nicht (nur) aufgrund der Eltern ein klasse Comedian), Gaby Köster (super, dass sie es wieder kann!), Ralf Schmitz (hat ja mittlerweile ’ne neue Katze :grin: ), Chris Tall (keine Ahnung…), Ruth Moschner (auch eine super Frau), Kaya Yanar (auch nicht schlecht), Ingo Appelt (mal gespannt, wie der mittlerweile ist… sonst hat Hella ihn im Griff), Antoine Monot jr. (Tech-Nick… bin gespannt), Martin Rütter (irgendwas sagt mir der Name, aber was?) und Max Giermann (naja, bisher nicht mein Fall).

Ich hoffe, dass es nicht bei den 6 Folgen bleibt, nicht zuviel herumgedoktort wird (kaputtgedoktort) und auch wieder mehr und andere Comedians mich dort einfach klasse unterhalten werden! Wenn meine Frage dann noch nicht beantwortet wird, dann ist es natürlich noch besser :grin: .

Warum einfach, wenn’s auch schrödinger geht

Wenn ca. 40-50 cm Schnee rumliegen und der Kater nicht raus kommt, da er… ach, wenn ihr es nochmal genau wissen wollt, lest es einfach vom letzten Jahr „Der Kater nöhlt“.

Jedenfalls liegen wieder Massen an Schnee auf der Garage… da das doofe Vieh der absolut bescheuerte Mistkerl der etwas minderbemittelte Kater ja öfter durch die Vordertür mit reinkommt, dachte ich mir „Bringen wir ihn doch mal da raus. Dann kann er schauen, ob er so rum durch den Mont Blanc auf der Garage kommt oder wir sammeln ihn dann vorne wieder auf.“

Jaaaa… also ich finde, das war eigentlich gut gedacht… eigentlich…

Endeffekt:

Schrödinger hat vielleicht in ein Drittel Dach eine Rinne gefräst, kommt nicht weiter (ob er nicht kann oder will… er wird es hoffentlich wissen…).

  1. Das bessere Drittel runter und -da der Kater trotz Leckerlie-Rascheln nicht kommen will, sondern weg läuft- einmal rund ums Haus… DURCH 40-50 cm hohen Schnee. Zur Verdeutlichtung: ich stand später bis zu den Kniekehlen drin! Er (also der Kater) hat sich unter die Terrasse der Nachbarn versteckt. Also…
  2. Ich schmeisse mich in Schneehose, Winterstiefel, das volle Michelinmännchenprogramm halt. Und es wäre ja nicht lustig (*schrei*), wenn ich nicht das selbe Programm durchmachen würde… ZWEIMAL! Da beim ersten Mal der Kater weg gelaufen ist und dann als ich auf dem Balkon geschaut habe wieder auf dem Dach war, bin ich natürlich wieder runter. Ich… der Kater nicht…
  3. Ich habe die Nase voll und bin stinkig auf Alle und Alles!
  4. Der sich erbarmende Ehegatte (mittlerweile auch etwas stinkig, da er eigentlich am PC spielen wollte, jetzt aber seine Frau sehr stinkig ist) will den Kater austricksen. Und es klappt! Sobald ich auf dem Balkon rufe, läuft der ‚!“§/%$§!* Kater runter vom Dach und wird eingesammelt.
  5. Sich keiner Schuld bewusst, werden natürlich direkt Leckerlies etc. verlangt…

Naja… ich bin ja nur einmal fast mitten rein in den Schnee gefallen :grin: das ging grade nochmal so gut. Und dank Michelinmännchenprogramm kein Schnee an meiner Haut (ausser bisserl hinten im Nacken).

Aber eine Lektion habe ich gelernt mal wieder: der Kater is so doof, selbst der Versuch, ihm sein „Leiden“ angesichts der Wetterverhältnisse zu erleichtern, wird komplett ad absurdum geführt! 2,5 Stunden die Dosenöffner beschäftigt… Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht… Gibt’s eigentlich ’ne Steigerung von ‚kompliziert‘? Ok… nennen wir die Steigerung doch einfach ’schrödinger‘!

Warum einfach, wenn’s auch schrödinger geht!